Grundsätze

Auf dieser Seite stellen wir unsere Grundsätze vor, nach dem Motto:
Wie denken wir, und warum denken wir so!

Diese Standpunkte werden im Zuge der Zeit weiter ergänzt und auch angepasst.

„Kein Geschichtsunterricht – Wir schauen nach vorne“

In einer Geschichtsaufarbeitung werden wir nicht die Lösung für unser Hallenproblem finden.
Wir haben unsere Reise am 19. November 2912 gestartet. Unsere Aktivität begründet sich auf der Sachlage zu diesem Zeitpunkt, welche ist:
– Basislösung (3-Feld Halle, Tribüne für max. 600 Personen, Schulsport integriert in die 3-Feld Halle) finanziert durch die Stadt Hofheim oder
– Erweiterte Basislösung, bei der sämtliche Erweiterungen vom TV Wallau zu tragen sind
Als Erweiterung zahlen hierbei auch Dinge, die nur den Status Quo erhalten, z.B. viertes Feld, Gymnastikraum.
Wir schauen nicht zurück und diskustieren nicht was hätte sein können, was wäre gewesen wenn . . . .
Fakt ist, dass die Ländcheshalle seit 2003 weder saniert noch neugebaut wurde weder durch die Stadt Hofheim, noch durch einen Investor, noch durch sonst jemanden.
Wir wissen, dass einige, die sich in dieser Zeit für Lösungen eingesetzt haben, um die Halle zu sanieren oder neu zu bauen sich dadurch verletzt fühlen können. Das ist jedoch keinesfalls unsere Absicht.
Wir sehen aber vor allem viele Emotionen und viele gegenseitige Anschuldigungen, wenn man die Geschichte der Ländcheshalle seit 2003 Revue passieren lässt.

„Wallau kann sehr wohl etwas für seine hohen Gewerbesteuereinnahmen“

Was kann Wallau eigentlich für seine hohen Gewerbesteuereinnahmen wird uns oft entgegengehalten, wenn wir mit diesen argumentieren. Wir sagen „ALLES“.
Es war der ehemalige Wallauer Bürgermeister Wilhelm (Willy) Göpfert, der vorausschauend agierte und das Wohl seiner Heimatgemeinde im Blick hatte.
Ihm und der Wallauer Gemeindevertretung ist es zu verdanken, dass die Gewerbefläche, auf der sich heute IKEA befindet ausgewiesen wurde.
Er hat die Gespräche mit IKEA geführt und IKEA nach Wallau geholt. Für diese Gespräche waren einige Hindernisse zu überwinden, wurden doch Gespräche mit zwei vorherigen Investoren aus Wiesbaden heraus boykottiert, so dass es zu keinem Abschluss kam.
Selbstverständlich war die Tatsache, dass Wallau an der Kreuzung zweier Autobahnen liegt hier ein schlagkräftiges Argument. Dieselben beiden Autobahnen, die eben auch die Lebensqualität in Wallau negativ beeinträchtigen.
Die Tatsache, dass IKEA sich in Wallau angesiedelt hat ist daher ausschliesslich den Verhandlungen der Wallauer Gemeindevertretung zu dieser Zeit zu verdanken.
Das Gewerbegebiet-Ost jenseits der Autobahn A3 wurde bereits Anfang 1970 ausgewiesen wurde, was die Grundlage für die Ansiedlung von Firmen darstellt.
Hofheim hat sowohl das Gewerbegebiet-Ost als auch die Firma IKEA bei der Eingemeindung mitübernommen und keinen Anteil daran, dass diese in Wallau als Gewerbesteuerzahler existieren.
Quelle: Persönliches Gespräch mit Willy Göpfert am 6. Februar 2013, Wallauer Gemeindespiegel Nr. 7 / 23.4.1976, Wallauer Gemeindespiegel Nr. 15 / 20.8.1976

„Basislösung bedeutet eine Reduzierung um mindestens 50%“

Diese Aussage mag nicht zutreffen, wenn man sich ausschliesslich die Quadratmeterzahl anschaut, aber ansonsten trifft sie zu.
Eine der vorwiegenden Sportarten in Wallau ist der Handball, welcher sehr platzintensiv ist. Das heißt eine Aufteilung des vorhandenen Platzangebotes ist nicht möglich.
Zum Handball benötigt man nun mal eine 3 Feldhalle, hat aber nicht zwangsläufig mehr Sportler im Training als beispielsweise beim Turnen.
Eine Halle in Handballgröße ist durch Handball belegt und kann während dieser Nutzung nicht mit anderen Sportarten oder kulturellen Vereinsaktivitäten geteilt werden.
Auch besteht das derzeitige Raumangebot aus mehr als einer 3-Feld-Halle und einer 1-Feld-Halle.
Zusätzlich existieren in der heutigen Ländcheshalle noch ein Gymnastikraum und eine Vereinsgaststätte, die beide intensiv für Tanz und kulturelle Aktivitäten genutzt werden.
Basislösung bedeutet den Verlust der 1-Feld-Halle, des Gymnastikraums und der Vereinsgaststätte.

Organisationsform

Wir sind basisdemokratisch und gleichberechtigt organisiert.
D.h. wir haben keinen Vorsitzenden und keine Hierarchie. Entscheidungen treffen wir durch Mehrheitsentscheid ohne die Meinung einer Minderheit einfach zu überstimmen. Stattdessen suchen wir den Konsens. Darüber hinaus sind wir keine Splittergruppe eines sonstigen Vereines oder einer Partei.

Lösungsneutral

Wir sind lösungsneutral, d.h. wir legen uns nicht fest auf Sanierung oder Neubau oder eine Kombination aus beidem.
Obwohl wir auch innerhalb der IG verschiedene persönliche Präferenzen bezüglich der Lösung haben, so ordnen wir diese persönlichen Präferenzen jedoch unserem übergeordnetem Ziel des Erhalts oder Ausbau der Hallen- und Raumkapazität für Sport und Kultur in Wallau unter.
Wir glauben, dass die Zeit abgelaufen ist, um seine persönlichen Präferenzen voranzustellen.
Die Entscheidung für eine Lösungsvariante muss zuallererst der TV Wallau als Hauptnutzer und Verhandlungspartner der Stadt Hofheim mittragen. Bei einer solchen Entscheidung wird es für den TV Wallau auch auf Detailfragen ankommen wie etwa die Handhabung eventueller Hallenausfallszeiten.

Entkopplung Sportplatz & Halle

Wir würden eine erneute Prüfung sehr begrüßen, ob eine Trennung der Projekte Hallenneubau und Kunstrasenplatz nicht doch sinnvoller wäre.
Wir halten die Argumentation, auf Grund derer die beiden Projekte verknüpft werden nur für eine potentielle Unannehmlichkeit, aber nicht für ein K.O. Kriterium. Vor allem nicht, wenn man die Vorteile einer Trennung dem gegenüberstellt. Aus unserer Sicht gibt es eine Reihe an Vorteilen:

Emotional – viele Wallauer teilen unsere Sicht, dass in Wallau Dinge auf die lange Bank geschoben werden (Halle, Sportplatz, Betreuung). Durch einen Baubeginn des Sportplatzes könnte die Stadt zeigen, dass dem nicht so ist.

Politisch / Verwaltung – Die „Baustelle“ Sportplatz wäre damit schon mal geschlossen und kein Politiker und auch kein Mitarbeiter aus der Verwaltung müsste sich mit dem Thema mehr auseinandersetzen insofern er nicht an der tatsächliche Umsetzung mitarbeitet.
Fördergelder – das Land Hessen bewilligt pro Jahr nur eine Fördermassnahme im Main-Taunus-Kreis (laut einer Auskunft, die wir vom Kreis erhalten haben). D.h. eine zu enge Verzahnung von Halle und Sportplatz wird dazu führen, dass es Schwierigkeiten geben wird innerhalb eines kurzen Zeitraums zweimal Fördergelder des Landes zu generieren.

Sportlich – die Abteilung Fußball des TV Wallau wird von einer zügigen Umsetzung der Kunstrasenoffensive sehr profitieren. Derzeit leidet diese nicht nur unter dem Status Quo, sondern auch unter der Ungewissheit wie und wann es weitergehen wird.

Baulich – Wir hoffen sehr, dass die Baustellenzufahrt nicht über das Gelände des Sportplatzes erfolgen wird, da Fahrzeuge, wenn sie das Fußballervereinsheim umfahren auf jeden (!!!) Fall über die Laufbahn des Sportplatzes fahren müssten. Außerdem würde diese Zufahrt den Sportplatz von den Umkleiden abschneiden, d.h. die Nutzung des Sportplatzes wäre erheblich beeinträchtigt. Ohne dass wir uns in der Einrichtung von Baustellen auskennen, halten wir eine Zufahrt über den Parkplatz der Taunusblickschule bei gleichzeitigem Verlegen des Eingangs der Taunusblickschule auf die Rückseite für die deutlich bessere Lösung. Das ist auch eine Sache in unserem eigenen Interesse, da die Mehrzahl von uns bei Baubeginn selbst Kinder in der Taunusblickschule haben wird.

Planerisch – Bei der Entkopplung werden auch die Kosten entkoppelt. Damit wäre ein Kostenbauteil aus der Planung der großen Lösung entfernt, bzw. genau beziffert. Nachfolgend würde es dem TVW auch leichter fallen, seine Beteiligungsmöglichkeiten dann für die Ländcheshalle (Generierung Fördergelder & Eigenbeteiligung) besser einschätzen und kalkulieren zu können.

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