Tag Archiv für Presse

Aktuelle Lage und Pressefreiheit Jan-2014

In unserer diese Woche veröffentlichen Pressemitteilung gehen wir zum einen auf die aktuelle Situation nach der Winterpause ein, zum anderen nehmen wir aber auch Stellung zu der nun schon seit längerer Zeit disktutierten Presse- und Meinungsfreiheit. Zwar haben wir uns abgewöhnt, zu sämtlichen in der Presse erschienen Artikel Stellung zu nehmen, auch wenn diese aus unserer Sicht die Sachverhalte noch so falsch darstellen sollten.

Bei der aktuellen Diskussion rund um das Thema Presse- und Meinungsfreiheit und die darin oft Richtung Wallau bzw. IG geäusserten Vorwürfe denken wir aber das es an der Zeit ist, mal einiges klar zu stellen. Fakt ist, das die IG mit den Vorwürfen wie sie in der Presse zu lesen sind nichts zu tun hat!

Mehr dazu im Pressetext: Pressemitteilung der IG 20140121

Vorwurf: Wallauer wollen Pressefreiheit abschaffen
Ausserdem möchten wir zu den aktuellen Diskussion rund um die Berichterstattung um die Ländcheshalle und die Pressefreiheit noch folgendes beitragen, was auch einmal den rechtlichen Sachverhalt der Pressefreiheit ins rechte Licht rückt.
Wer die Pressefreiheit bemüht dem sei auch gesagt, dass diese auch durch das Grundgesetz Artikel 5 Absatz 2 eingeschränkt wird. So mag – im konkreten Fall – eine pauschale Aussage, dass manche Wallauer am liebsten die Pressefreiheit abschaffen möchte, der eine oder andere als Verletzung seiner persönlichen Ehre oder gar als Verleumdung betrachten.Die Pressefreiheit wird im Grundgesetz nicht garantiert, damit Journalisten unter diesem Deckmantel eine Minderheit – in diesem Fall die Wallauer – verunglimpfen dürfen, sondern vielmehr aufgrund der historischen Vorkommnisse im Bezug auf die Zensur der Berichterstattung.

Das sind zwei seeeeeeeeehr unterschiedliche Dinge, Zensur durch den Staat auf der einen Seite, und der Glaube unter dem Deckmanter der Pressefreiheit schlecht recherchierte und einseitige Berichterstattung über ein lokales Thema vornehmen zu können.

Die Kernaussage ist die Beschränkung der Pressefreiheit dort, wo die Grundrechte anderer verletzt werden. Journalisten stehen damit laut Grundgesetz also nicht über dem Rest der Bevölkerung, sondern nur zwischen ihnen. Das sei allen gesagt, die die Pressefreiheit als Freibrief betrachten und sich hinter ihr verstecken wollen.Kritik an Pressevertretern fällt übrigens auch unter Artikel 5 des Grundgesetrzes und dem dort verbrieften Recht auf freie Meinungsäusserung. Auch dieses findet seine Schranken in den Rechten anderer. Somit muss aber jeder Pressevertreter sich wohlformulierter Kritik stellen und die Zeitungen tun gut daran Lesermeinungen zu veröffentlichen, die eine andere Meinung repräsentieren, um sich nicht selbst dem Vorwurf der Zensur auszusetzen.

Artikel 5
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

Leserbrief Alex Huskies 20.11.2013

Im folgenden ein Leserbrief des Wallauers Alexander Huskies zur aktuellen, doch sehr einseitigen und für Wallau nicht gerade positiven Berichtersattung und den seitens der hofheimer STV geschaffenen Tatsachen. Abgedruckt wurde dieser Brief im Wiesbadener Kurier.

Sehr geehrte Damen und Herren,Ihre Berichterstattung hinsichtlich des Falls »Ländcheshalle« ist so, wie die Stadt Hofheim es gern hat: tendenziös und fehlerhaft.Die Ländcheshalle ist zunächst einmal KEINE Sporthalle, sondern eine Kulturhalle UND Sporthalle, die vor Wallaus Eingemeindung errichtet wurde und die unter Hofheims Verwaltung nie umfänglich renoviert und auch nicht gut gepflegt wurde.

Nun will Hofheim die Verantwortung und einen großteil der Kosten abgeben – an einen einzelnen Verein. Dazu bezeichnet die Stadt die Wallauer Halle nur noch als Sporthalle und sucht sich den Turnverein als Zwangsverhandlungspartner und Sündenbock heraus. Das ist in etwa so, als hätte sie das Chinoncenter von Edeka bezahlen lassen und überlasse dieser Firma auch das Gesamtmanagement. An das Gemeinwohl denkt niemand, aber genau darum geht es bei einer Kultur- und Sporthalle zwingend. Wenn überhaupt, wäre der Vereinsring ein Ansprechpartner, da in ihm alle Vereine Wallaus vertreten sind und von dem man am ehesten eine gerechte Hallenbelegung erwarten könnte.

Außerdem zeigt Hofheim hohes Interesse, das bisherige Ländcheshallen-Grundstück zu veräußern und damit den eigenen Anteil an den Baukosten der neuen Halle zu reduzieren. Außerdem kann Hofheim durch etwa vierzig neue Wohnhäuser auch langfristig durch Steuern daran verdienen.

Kurz gefasst: Geld einsparen UND mehr Geld verdienen, das ist das Konzept. Und für ein Mehr an Bevölkerung ein Weniger an Angeboten, denn die neue Halle wird selbst dem aktuellen Bedarf kaum gerecht.

Und wenn sich Vertreter Hofheims oder anderer Hofheimer Stadtteile mokieren (»Wir geben nix«), sei daran erinnert: Wallau ist seit über 40 Jahren Nettozahler für den Finanzausgleich der »Kreisstadt im Grünen«. Hier geht es um viel mehr als um eine simple Sporthalle. Hier geht es um Gerechtigkeit.

MfG
Alexander Huiskes

Leserbriefe im Mai 2013

Auch im Mai erreichten uns wieder 2 Leserbriefe von Wallauer Mitbürgern, die ihren Unmut über die aktuelle Situation und den entsprechenden Artikeln der hiesigen Presse in Form von Briefen bzw. Kommentaren den Verlagen mitteilten.

Höchster KreisblattEinmal war der Auslöser wohl folgendes Zitat von Frau Bürgermeisterin Stang: „Der Bürgermeisterin gab das Richtfest aber auch Gelegenheit, mit dem Lob für den Hofheimer Turnverein indirekt eine kritische Spitze in Richtung Wallau zu schicken: „Wir haben hier einen Verein, der genau weiß, was er will und der weiß, wie das umzusetzen ist,“ stellte Stang fest. „

Im zweiten Fall war es wohl eher die allgemeine, nicht voranschreitende Sachlage, Auslöser des Schreibens. Doch nun zu den Briefen.

Leserbrief von Gabi Schuchardt zum am 25. Mai im Höchster Kreisblatt erschienen Artikel „Eine tolle Turnhalle“ (zum Artikel)

Erst ‚mal: herzlichen Glückwunsch, liebe Sportkameraden vom TV 1860 zum Richtfest und weiter gutes Gelingen bei der Hallensanierung!

Ja, wir Wallauer sind neidisch, wenn wir Berichte wie den vom 25.5. im HK lesen:
da wird die Bürgermeisterin von Herrn Blume mit folgenden Worten zitiert „Warum saniert ihr nicht die alte Halle und baut mit uns und dem Kreis eine neue Halle?“

Liebe Frau Bürgermeister, fragen Sie das doch mal die Wallauer! Auf so ein großzügiges Angebot könnte der TV Wallau sicher guten Gewissens eingehen….
Der Seitenhieb in Richtung Wallau, Zitat Frau Bürgermeister Stang „wir haben hier (mit dem TV 1860) einen Verein, der genau weiss was er will und wie das umzusetzen ist“ ist weder fair noch gerechtfertigt – und steht einer Bürgermeisterin für ALLE Hofheimer, wenn sie ihn denn so gemeint hat, auch nicht gut zu Gesicht…..

Aus Wallauer Sicht könnte man auch sagen „wir Wallauer hätten gerne eine Verwaltung, die weiß, was im Sinne einer großen Zahl ihrer Bürger nötig ist und das auch realistisch plant und umsetzt.“

Auf der gleichen Seite berichtet das HK über die Hofheimer Sparbemühungen und auch aus diesem Artikel lässt sich prima zitieren: „Bekannt ist: Wenn übergroße Sparsamkeit etwa an Gebäuden die Substanz schädigt, wird es später um so teurer“. Eine Binsenweisheit, die jeder Hausbesitzer kennt…. Jeder Euro, auf den die Stadt in den letzten Jahren zugunsten des Erhaltes des Hotelbetriebs im Hotel Rosenberg bewusst verzichtet hat, schmerzt angesichts leerer Kassen alle Hofheimer – und uns Wallauer angesichts der aktuellen Diskussion um die Ländcheshalle um ein Vielfaches. Allein mit diesem Geld, rechtzeitig in die Sanierung investiert, würde nicht nur die Wallauer Ländcheshalle inzwischen super dastehen….

Abschliessend bleibt mir nur zu wünschen, dass wir Frau Bürgermeister Stang auch bald in Wallau zum Richtfest einer Sporthalle begrüssen dürfen! Und: wir Wallauer feiern gerne, wir könnten wahrscheinlich auch ein Richtfest organisieren, wenn denn der lang ersehnte Kunstrasen in Wallau endlich verlegt wurde…

Gabi Schuchardt, Wallau

 

Auch Horst Schneider, Mitglied der Wallauer Fussballabteilung und des Verhandlungsteams des TVW, lies es sich nicht nehmen, seinen Unmut und Frust dem Höchster Kreisblatt mitzuteilen. Sein Schreiben ist bereit veröffentlich, siehe hier.

Heiße Luft und Phrasen

Nur heiße Luft sind die Phrasen der Verantwortlichen aus dem Hofheimer Rathaus:
Die Verhandlungen der Stadt Hofheim mit der Lenkungsgruppe des TV Wallau um den Neubau der Ländcheshalle sind unterbrochen, abgesagt von der Stadt Hofheim. Warum? Sind die nicht in der Lage, den Kreis einzubinden?

Es wird behauptet, der Kreis sei zu den Gesprächen eingeladen, das ist eine falsche Aussage, hier wird ein sehr unsauberes Spiel gespielt, auf Kosten der Wallauer.

Der TV Wallau hat bereits 2009 seine finanzielle Zusage zum Bau des Kunstrasenplatzes erteilt, was ist seitdem passiert, nichts! Der Sportplatz in Wallau ist mit weitem Abstand der älteste Sportplatz der Stadt Hofheim. Jetzt wird im Rathaus erzählt, es gibt eine Abhängigkeit mit dem geplanten Neubau der Ländcheshalle, was für ein Unsinn. Selbst Fachleute behaupten, dass dem Bau des Kunstrasenplatzes nichts im Wege steht, auch keine Baustellenzufahrt. Ein weiteres schlagkräftiges Argument für die schnelle Umsetzung ist die Generierung von zusätzlichen Fördergeldern des Landes Hessens in Höhe von 200 000 Euro, welche bei getrennten Baumaßnahmen möglicherweise doppelt, ansonsten wohl nur einmal ausgezahlt werden könnten.

Was kann gefolgert werden, es kommt nur heiße Luft aus dem Rathaus. Alle Stellungnahmen aus dem Rathaus sind eine Hinhaltetaktik, um Geld zu sparen auf Kosten der Wallauer, damit man in Hofheim wieder einmal investieren kann. Ich jedenfalls bin maßlos enttäuscht von der Politik aus dem Hofheimer Rathaus.

Horst Schneider, Wallau


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