Tag Archiv für Offener Brief

Leserbrief Alex Huskies 20.11.2013

Im folgenden ein Leserbrief des Wallauers Alexander Huskies zur aktuellen, doch sehr einseitigen und für Wallau nicht gerade positiven Berichtersattung und den seitens der hofheimer STV geschaffenen Tatsachen. Abgedruckt wurde dieser Brief im Wiesbadener Kurier.

Sehr geehrte Damen und Herren,Ihre Berichterstattung hinsichtlich des Falls »Ländcheshalle« ist so, wie die Stadt Hofheim es gern hat: tendenziös und fehlerhaft.Die Ländcheshalle ist zunächst einmal KEINE Sporthalle, sondern eine Kulturhalle UND Sporthalle, die vor Wallaus Eingemeindung errichtet wurde und die unter Hofheims Verwaltung nie umfänglich renoviert und auch nicht gut gepflegt wurde.

Nun will Hofheim die Verantwortung und einen großteil der Kosten abgeben – an einen einzelnen Verein. Dazu bezeichnet die Stadt die Wallauer Halle nur noch als Sporthalle und sucht sich den Turnverein als Zwangsverhandlungspartner und Sündenbock heraus. Das ist in etwa so, als hätte sie das Chinoncenter von Edeka bezahlen lassen und überlasse dieser Firma auch das Gesamtmanagement. An das Gemeinwohl denkt niemand, aber genau darum geht es bei einer Kultur- und Sporthalle zwingend. Wenn überhaupt, wäre der Vereinsring ein Ansprechpartner, da in ihm alle Vereine Wallaus vertreten sind und von dem man am ehesten eine gerechte Hallenbelegung erwarten könnte.

Außerdem zeigt Hofheim hohes Interesse, das bisherige Ländcheshallen-Grundstück zu veräußern und damit den eigenen Anteil an den Baukosten der neuen Halle zu reduzieren. Außerdem kann Hofheim durch etwa vierzig neue Wohnhäuser auch langfristig durch Steuern daran verdienen.

Kurz gefasst: Geld einsparen UND mehr Geld verdienen, das ist das Konzept. Und für ein Mehr an Bevölkerung ein Weniger an Angeboten, denn die neue Halle wird selbst dem aktuellen Bedarf kaum gerecht.

Und wenn sich Vertreter Hofheims oder anderer Hofheimer Stadtteile mokieren (»Wir geben nix«), sei daran erinnert: Wallau ist seit über 40 Jahren Nettozahler für den Finanzausgleich der »Kreisstadt im Grünen«. Hier geht es um viel mehr als um eine simple Sporthalle. Hier geht es um Gerechtigkeit.

MfG
Alexander Huiskes

Leserbrief Gabi Schuchardt 8.11.2013

Wir erhielten den folgenden Leserbrief als Reaktion auf den Artikel 08.11. -HZ- Beschluss für Dreifeldhalle

Vorweg sei gesagt: toll, was der TV 1860 mit der Renovierung seiner Sporthalle auf die Beine gestellt hat!

Zum „Beigeschmack“ der sich einmal mehr bei mir einstellt, wenn die HZ über diese Halle berichtet: warum muss immer der Vergleich mit der Wallauer Ländcheshalle gezogen werden? Die Situation der beiden Vereine ist nämlich keinesfalls vergleichbar:

Mitglieder TV 1860 : 2400, Mitglieder TV Wallau 1500; der TV 1860 bringt 107.000 Euro auf, an der Finanzierung einer neuen Halle in Wallau soll sich der TV Wallau mit 3.000.000 Euro ( das 20-fache!!!!! oder pro Mitglied TV 1860: 44,60, TV Wallau: 2000,- ) beteiligen. Der TV 1860 hat das Glück, einen entsprechen versierten Vereinschef zu haben, der eine solche Umbauaktion mit Fachwissen und endlosen Stunden koordinieren kann. Glück für den TV 1860, großes Lob an den engagierten Vorsitzenden. Aber diesen Glücksfall als Maßstab für andere Vereine anzulegen, ist mehr als unfair….

Und: der TV 1860 erhält ohne Kostenbeteiligung zusätzliche Hallenflächen (eine zusätzliche 3-Feld-Halle, also geschätzt mehr als eine Verdoppelung der Fläche) an der neuen Brühlwiesensporthalle. Wenn wie aktuell wohl von der Stadt geplant in Wallau nur eine 3-Feldhalle gebaut wird, verliert der TV Wallau 25 % seiner bisherigen Fläche.

Muss ich das noch weiter kommentieren oder erschließt sich der in Wallau vorherrschende Frust nun allen Lesern?

Dass im Haupt-und Finanzausschuss diese Woche eine gemeinsame Vorlage von CDU und SPD beschlossen wurde und die Stadtverordnetenversammlung nächste Woche diese Vorlage wohl auch beschliessen wird, ist ein Affront gegen die Wallauer: auch die Ehrenamtlichen des TV Wallau haben viele Stunden in die bisherige Planung gesteckt und Vorschläge erarbeitet – die aber offensichtlich niemanden interessieren, denn die Gespräche wurden im Frühsommer beendet und nach Vorliegen des Finanzierungsmodells des TV Wallau auch nicht wieder aufgenommen. Konstruktive Zusammenarbeit sieht anders aus …

Gabi Schuchardt
Wallau

Offener Brief von A. Huiskes im Feb. 2013

In seinem offenen Brief von Mitte Februar 2013 an Frau Bürgermeisterin Stang und alle sonstigen Entscheidungsträger Hofheims stellt der Wallauer Alexander Huiskes „Die Causa Ländcheshalle“ sehr anschaulich und detailliert aus seiner Sicht dar. Zahlreiche, bereits seit Jahrzehnten vorherrschende Misstände beschreibt er ebenso wie die aktuelle Lage rund um das Thema „Ländcheshalle“. Dabei greift er in vielen Fällen genau unsere Argumente auf, geht aber des öfteren noch weit darüber hinaus. Insgesamt eine aus unserer Sicht super recherchierte und bestens ausgearbeitete Zusammenfassung  des kränkelnden Verhältnisses Hofheims und seinem Stadtteil Wallau.

Am 15.2.2013 hat Frau Bürgermeisterin Stang auf das Schreiben reagiert und eine, wie wir finden, recht knappe Antwort verfasst.

Der hat der Erbenheimer Anzeiger den offenen Brief abgedruckt. Allerdings in stark gekürzter Form. Wir empfehlen daher das komplette Schreiben zu lesen.

Offener Brief – Alexander Huiskes

Antwort von Frau Stang

 

Leserbrief im Erbenheimer Anzeiger:

Offener Brief der IG an STVV 13.2.2013

In einem offenen Brief an alle Hofheimer Stadtverordneten STV haben wir noch einmal ausdrücklich unsere Position und unsere Sicht der Dinge klargestellt. Dies war aus unserer Sicht zwingend notwendig, da es gerade wieder bei der letzten Stadtverordnetenversammlung STVV augenscheinlich wurde, das offensichtlich doch nicht alle STV zum Thema „Ländcheshalle“ gut und ausreichend informiert sind. Wir sind der Meinung, jeder STV sollte genau wissen für was er in diesem Fall die Hand hebt – und zu welchem Zeitpunkt!

Dies haben ja die insg. 7 Fragen der Grünen bei der letzten STVV nochmal unterstrichen: selbst innerhalb der größten Hofheimer Fraktion sind noch viele Punkte offen!

Einige davon, wollten wir mit dem offenen Brief zumindest aus unserer Sicht klären. Uns ist durchaus bewusst, das wir uns mit den Beispielen und Kalkulationen am Ende des Briefes im spekulativen Bereich befinden. Jedoch kann man bei einiger Überlegung fest stellen, das die Zahlen zumindest die Richtung der Dimensionen aufzeigt, die am Ende wohl Fakt sein werden.

Hier geht’s zum kompletten Anschreiben:  Anschreiben_StVV_20130212

Einige Presseartikel sind bereits veröffentlicht:

Jetzt noch unsere zugehörige Pressemitteilung, der wir auch den kompletten offenen Brief mit angehängt hatten:

Offener Brief an die Hofheimer STVV – Die IG WfW stellt ihre Position dar

Nachdem auf der Hofheimer Stadtverordnetenversammlung am 6. Februar eine hitzige Debatte zum Thema Ländcheshalle entbrannt ist und viele Fragen zum Thema Finanzen offen geblieben sind hat die IG Wallauer für Wallau sich mit einem offenen Brief an die Hofheimer Stadtverordneten gewandt. Darin erläutert die IG ihre Sicht der Dinge zum Thema Hallenkapazität. Neben der Zusammenfassung ihrer Position befasst die IG sich in ihrem Schreiben schwerpunktmäßig mit dem Thema Hallenfinanzierung.

In der Stadtverordnetenversammlung am 6. Februar hat Frau Bürgermeisterin Stang darauf hingewiesen, dass der TV Wallau sich wie alle anderen Hofheimer Vereine finanziell an der Finanzierung von Sportstätten beteiligen müsse. Dabei wurden auch Vergleiche zur Kunstrasenoffensive in anderen Stadtteilen gezogen. Allerdings wurde hier der Eindruck erweckt als ob sich der TV Wallau bislang nicht an Investitionen in die Sportanlagen in Wallau finanziell beteiligen würde. Diesen Sachverhalt stellt die IG klar und bring die Fakten auf den Tisch. Für den Kunstrasenplatz in Wallau hat der TV Wallau bereits vor einiger Zeit eine feste Zusage gegeben knapp 600.000 € an Finanzierungskosten zu übernehmen.

Hierbei plant der TV Wallau die Hälfte der Summe über Fördermittel zu generieren und die andere Hälfte selbst zu tragen. Bei dem geplanten Hallenneubau soll sich der TV Wallau nun erneut beteiligen. Zahlen wurden bislang von keiner der Parteien genannt, aber das tut die IG in ihrem Schreiben an die Stadtverordneten mit Hilfe einer Modellrechnung, die zeigt wie sich die Belastungen über die beteiligten Parteien verteilen werden. So wird vorgerechnet, dass die Stadt für einen Basislösung kein Geld in die Hand nehmen muss.

Bei angenommenen Gesamtkosten von 4 Mio. EUR verbleiben nach Abzug des Erlöses für den Grundstückverkauf der Ländcheshalle und nach Abzug der Beteiligung des Kreises gerade mal 330.000 EUR an Investitionen. Diese wiederum können dann von der zu erwartenden Grunderwerbssteuer bezahlt werden.

Diese „Kosten“ der Stadt Hofheim sind fix auch bei einer erweiterten Lösung, da sämtliche Erweiterungen komplett vom TV Wallau durch Eigenleistung und Fördergelder zu tragen sind. So käme bei angenommenen Gesamtkosten von 6,5 Mio. EUR für eine Lösung, die die Hallenkapazität erhält, und angenommenen Kosten von 4. Mio. EUR für die Basislösung Kosten von 2,5 Mio. EUR auf den TV Wallau zu. Davon werden im besten Fall 850.000 EUR über Fördergelder zu erzielen wären, d.h. eine Belastung von 1,65 Mio. EUR über die Fördergelder hinaus wäre vom TV Wallau zu erbringen!!!

Wie gesagt, die Stadt kommt bei dieser Finanzierung ohne echte Investition aus. Der TV Wallau dagegen muss neben den knapp 600.000 EUR für den Sportplatz noch 2,5 Mio. EUR für die Halle aufbringen. Das addiert ich auf mehr als 3 Mio. EUR. Zur Erinnerung, in Wallau soll kein Schloss Neuschwanstein errichtet werden, sondern lediglich die heutige Kapazität erhalten werden. Dass sich da in Wallau Widerstand regt dürfte nun wirklich keinen mehr verwundern. Die viel beschworene Gerechtigkeit innerhalb Hofheims bedeutet aus Wallauer Sicht also eine weitere Nullinvestition in Wallau bei gleichzeitiger Steuerverschwendung in anderen Bereichen, siehe beispielsweise Hotel Rosenberg und Zuschüsse Parken.

Leserbrief von Erwin Born 1.2.2013

In einem Leserbrief an den Erbenheimer Anzeiger stellt Erwin Born in der Ausgabe vom 1.2.2013 seine Sicht der Dinge rund um das Thema „Ländcheshalle“ dar.

Darin schreibt er:
„Es ist Fakt, das in Wallau in den letzten 10 Jahren nur sehr spärlich investiert wurde. Also müsste Wallau jetzt endlich mal dran sein – und nicht nur mit einer Minimallösung!“

Damit liegt er ganz auf unserer Linie, sagen wir doch auch, dass Wallau endlich auch wieder was zurück bekommen muss!

Hier der komplette Leserbrief – Klicken zum Vergrößern

 

 

 

Information des Schulelternbeirates

In einem offenen Brief haben gestern (Montag den 28.1.2013) Jennifer Janz (Vorsitzende des Fördervereins der Schule) und Ulrike Burkart (Schulelternbeirat) alle Eltern der Schulkinder der Taunusblickschule über den aktuellen Stand und deren Gespräche mit dem zuständigen Schuldezernenten informiert. Darüber hinaus rufen sie dazu auf, uns, die IG Wallauer für Wallau weiterhin so tatkräftig zu unterstützen.

Hier der Brief:

Hallo liebe Eltern,

wir, Jennifer Janz (Vors. Förderverein) und Ulrike Burkart (Schulelternbeirat), bitten Euch um Eure Unterstützung:

Die Diskussion um den Neubau der Ländcheshalle betrifft uns als Eltern mit Schulkindern unmittelbar.

Sachlage: Die neue Ländcheshalle soll als 3-Feldhalle auf dem Grundstück der Schule gebaut werden. Dieser Bau wird die Wiese am Parkplatz und den größten Teil des vorderen Schulhofes einnehmen. Gleichzeitig soll die Schulturnhalle abgerissen werden, zumal sie sanierungsbedürftig ist und um dort neuen Platz für einen Schulhof zu gewinnen.
Die Schule bekommt für die Überlassung des Grundstücks, gemäß Zusage von Kreis (zuständig für die Schule) und Stadt (zuständig für die Ländcheshalle), das Nutzungsrecht für – ein – Feld in der neuen Halle täglich bis 18 Uhr. Dies steht auch im Zusammenhang mit dem Antrag der Schule eine Ganztagsschule zu werden. Im Rahmen derer gäbe es bis 18 Uhr ein Sportangebot für die Kinder.

Die Schule wird im Sommer 2014 in das Projekt: „Pädagogische Mittagsbetreuung“ aufgenommen. Zu welchem Zeitpunkt die TBS eine Ganztagsschule sein wird, ist völlig offen. Zumal das Schulgebäude vorher erweitert, umgebaut und saniert werden muß.

Bei größeren schulischen Veranstaltungen (Einschulung, Weihnachtsfeieren und ähnliches) müßte die ganze Ländcheshalle gesperrt werden, da die zugelassene Personenzahl pro Feld überschritten werden würde. Ebenso würde die Halle bei Großveranstaltungen (Karnevall, uä) für die Schule gesperrt. Der Schulsport müßte ausfallen.

In einem Gespräch mit Herrn Kollmeier, Schuldezernent, haben wir, Frau Benig und Ulrike Burkart, uns mit Nachdruck gegen diese Nutzungsmöglichkeit ausgesprochen und den Bau/Erhalt von 4 Feldern samt Nebenräumen gefordert, weil es für die positive Entwicklung der Kinder es unbedingt erforderlich ist, dass diese sich uneingeschränkt sportlich betätigen können. Zudem wird es immer wieder zwischen Schule und Vereinen betreffend außerplanmäßiger Nutzungen zu Konflikten kommen, die vermeidbar sind.

Wann machen die Kinder bei 3-Feldern in Zukunft ihren Sport?

– Im Rahmen der Schule (1. bis 4. Kasse) bis 18 Uhr, wahrscheinlich ohne Mannschaftssport
– Außerhalb der Schule und nach der 4. Klasse: bis 18 Uhr individual Sport, ab 18 Uhr Mannschaftssport möglich, wobei pro Tag nur max. 3 Mannschaften trainieren könnten (je 1,5 Std).
Zur Zeit gibt es bis zu 5 Trainingseinheiten pro Tag und Einzelsportarten werden gleichzeitig in der Schulturnhalle durchgeführt.

Wo machen unsere Kinder bei 3-Feldern in Zukunft ihren Sport?

Viele Kinder werden in andere Vereine abwandern, um überhaupt ihren Sport ausüben zu können und um nicht erst abends zu trainieren. Die Sportmöglichkeiten für Jugendliche werden zu rd 50% entfallen. Hinzu kommt die Zeit, die Hin- und Rückfahrt benötigen und hier sind dann auch Mama-/Papataxi und Fahrgemeinschaften gefordert.

Unsere Kinder werden in der Ausübung ihrer sportlichen Aktivitäten absolut einge-schränkt.

Deshalb müssen weiterhin 4 Felder zzgl Nebenräumen zur Verfügung stehen, wie jetzt auch!

Wir bitten Euch:

Bitte unterstützt die Interessengemeinschaft Wallauer für Wallau.
Bitte beteiligt Euch an den verschiedenen Aktionen und besonders an der Unter-schriftenaktion.

http://wallauer-fuer-wallau.de/

Vielen Dank und liebe Grüße

Jennifer Janz und Ulrike Burkart

IG WfW Korrektur zu „Wallauer proben den Aufstand“ – 21.12.2012

Der am 21.12.2012 im Höchster Kreisblatt erschienene Artikel „Wallauer proben den Aufstand“ enthielt aus unserer Sicht einige Fehler bzw. nicht korrekt dargestellte Sachverhalte. Diese versuchten wir am 23.12.2012 mit einer von der IG erstellten Entgegnung klarzustellen. Leider wurde unser Schreiben aber bisher vom Kreisblatt noch nicht veröffentlicht. Deshalb ist es uns wichtig, die Dinge zumindest über unsere eigene Seite klar zu stellen und für eine sachgemäße Richtigstellung zu sorgen.

Hier unser Schreiben:

Im Namen der IG „Wallauer für Wallau“ möchte ich folgende Anmerkungen zu diesem Artikel machen. Leider sind dort einige Fakten nicht richtig dargestellt worden.
Zunächst einige Korrekturen zu uns selbst. Die Interessengemeinschaft nennt sich IG Wallauer für Wallau (www.wallauer-fuer-wallau.de) und wurde erst am 22. November gegründet. Den Anstoss dazu gaben die auf der Mitgliederversammlung des TV Wallau präsentierten Pläne der Stadt Hofheim für die Ländcheshalle und die zu erwartende hohe finanzielle Beteiligung des TV Wallau um die heutige Hallenkapazität zu erhalten.

Bei der Stadtverordnetenversammlung wurde nicht über die Umsetzung eines Basisprogramm selbst abgestimmt. Zu dieser Abstimmung ist es nicht gekommen, weil der entsprechende Punkt 4 mit dem Antrag der FWG modifiziert wurde.

Die ursprüngliche Version der Beschlussvorlage lautete:

1. Von der Vorlage wird Kenntnis genommen.

2. Auf dem Gelände der Taunusblickschule wird die Ländcheshalle neu gebaut.

3. Der Magistrat wird beauftragt, die Planungen mit dem TV Wallau auf der Grundlage der Ergebnisse des Workshops und des Beschlusses der außerordentlichen Jahreshauptversammlung mit dem Ziel einer gemeinsamen Lösung durchzuführen.

4. Sollte es zu dieser gemeinsamen Lösung nicht kommen, wird das dargestellte Basisprogramm realisiert

Der 4. Punkt wurde vom Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschuss in seiner Sitzung vom 11.12.2012 durch Ergänzung einer zeitlichen Komponente geändert und verschärft.

4. Sollte es zu dieser gemeinsamen Lösung bis zur Sitzung nach der Sommerpause nicht kommen, wird das dargestellte Basisprogramm realisiert.

Der Antrag der FWG, der innerhalb der laufenden Stadtverordnetenversammlung vorgebracht wurde, modifizierte erneut Punkt 4 der Beschlussvorlage. Der genaue Wortlaut ist nun.

4. Nach der Sommerpause ist die StVV in einer Vorlage über das Ergebnis der Beratungen mit dem TV Wallau zwecks abschließender Entscheidung zu unterrichten.

So wurde der Punkt 4 auch beschlossen. Das heisst, dass es keine Entscheidung zur zwangsläufigen Umsetzung der Basislösung gibt. Wir betrachten das als Entgegenkommen der Stadt gegenüber Wallau. Allerdings ist nicht ausgeschlossen, dass die StVV trotzdem in der Sitzung nach der Sommerpause für die Basislösung stimmt.

Gegen diese Basislösung wenden wir uns ganz klar, da dies unter anderem konkret zur Folge hätte, dass von 600 Kindern und Jugendlichen, die derzeit Sport in Wallau treiben, 300 in Zukunft zu Hause bleiben müssten. Auch kulturell würde eine Basislösug Wallau um Jahrzehnte zurückwerfen, da es in Wallau kein Bürgerhaus gibt wie in vielen anderen Stadtteilen.

Richtig ist, dass wir uns dafür einsetzen mindestens die derzeitigen Hallenkapazitäten in Wallau zu erhalten und möglichst noch mehr zu schaffen, da das heutige Angebot schon nicht ausreicht. So mietet sich die Fussballjugend im Winter in einem Wallauer Fitnesscenter ein, damit die Kinder Hallenfussball spielen können um nur ein Beispiel zu nennen.

Die Standortfrage einer neuen Halle diskutieren wir bewusst nicht. Wir wollen Hallenkapazität erhalten oder erweitern und nicht durch voreilige Festlegung von Details die Lösungsoptionen reduzieren.

Unsere Sichtweise zum Thema Finanzierung und warum die Stadt Hofheim sich hier mehr beteiligen sollte wird auf unserer Webseite beschrieben (http://wallauer-fuer-wallau.de/archive/407).

Mario Kleber
IG Wallauer für Wallau
www.wallauer-fuer-wallau.de

Basislösung – Das Aus für Tischtennis

Gestern erreichte uns diese, sehr ansehnliche Zusammenfassung von Thomas Höhl, was die Basislösung für die Wallauer Tischtennisabteilung bedeuten könnte.

Hier nun der gesamt Bericht (die Tabelle wurde unserem Layout angepasst):

Angelehnt an den Bericht „Vorweihnachtliche Verwunderung“ habe ich mal ein paar Zahlen zu den Tischtennisvereinen in Hofheim zusammengestellt. Ich denke, die sprechen eine klare Sprache.

Für die Saison 2012/2013 haben die Hofheimer Vereine folgende Mannschaften gemeldet.

 Tischtennis_in_Hofheim

 

Nebenbei spielt der TV Wallau im Herren-, Jugend- und Schülerbereich am höchsten von allen Hofheimer Vereinen. Lediglich Diedenbergen kann die stärkste Damenmannschaft verzeichnen, da es die einzige in Hofheim ist. Aber auch Diedenbergen spielt und trainiert in Wallau, da sich TV Wallau und TTV Diedenbergen alle Trainingszeiten teilen müssen.

Für sieben Erwachsenenmannschaften haben wir gerade mal drei Abende, einen dienstags in der Taunusblickschule, einen freitags in der Ländcheshalle und seit neustem noch montags in der Ländcheshalle. Der Freitag dient ausschließlich zur Durchführung des Spielbetriebs. Damit ist die Ländcheshalle jede Woche sehr gut gefüllt (wie schon gesagt, Diedenbergen spielt auch noch freitags abends in Wallau). Damit bleibt der Dienstagabend als einziger Trainingstermin. Hier können aber maximal 10 Personen (wir haben über 60 Erwachsene) trainieren, mehr Tische passen nicht in die Taunusblickschule. Seit neustem können wir von Februar bis November noch montags von 21 bis 23 Uhr in die Ländcheshalle. Keine optimale Trainingszeit, aber schon mal ein Fortschritt, zumal in der Ländcheshalle bis zu 30 Leute gleichzeitig trainieren können. Wer bei uns im Training war, weiß, dass die Bedingungen am untersten Limit sind. Ich weiß nicht, wo da noch gekürzt werden soll, wenn das Feld der Taunusblickschule wegfällt.

Als einzige Lösung sehe ich, dass die Abteilung sich nicht mehr nach dem Interesse der Sportler aufstellt, sondern nach den zur Verfügung gestellten Hallenzeiten. Vermutlich gibt es dann in Wallau nur noch 2-3 Herrenmannschaften (hatten wir vor 30 Jahren schon mal so). Und wozu soll dann noch gute Jugendarbeit gemacht werden, wenn man die Leute dann wegschicken muss, weil sie als Erwachsene in Wallau nicht mehr trainieren können. Alles, was die Abteilung in den letzten Jahren aufgebaut hat, wäre dann mit einem Schlag zerstört. Der TV Wallau wäre dann im Tischtennis wieder die graue Maus von früher.

Ich vermute, die anderen Abteilungen können ähnliche Zahlen liefern.

Quelle: Leserbrief von Thomas Höhl, TV Wallau, Abt. Tischtennis

Offener Brief von Helmut Paul an Hofheimer STVV 13.11.2012

In seinem offenen Brief an die Hofheimer Stadtverordneten deckt der Wallauer Helmut Paul einige historische Gegebenheiten auf.

Helmut Paul
65719 HofheimAn-den Magistrat der Stadt Hofheim- Frau Bürgermeisterin Stang als Kämmerin
– die Stadtverordneten des Hofheimer Stadtparlaments
-den Landrat des Main-Taunus-Kreises
-alle Fraktionen des Wallauer Ortsbeirats

-das Präsidium des TV Wallau
-Vereinsring Wallau, z.Hd. Herr Majo Stoll (1.Vorsitzender)

 

Wallau, den 13.11.2012

Finanzielle Beteiligung des TV Wallau am Bau einer Sport- und Kulturhalle
Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Stang,
sehr geehrte Damen und Herren,

von einer finanziellen Beteiligung des TV Wallau, am Bau einer Sport- und Kulturhalle, kann ich nur abraten. Das Gleiche gilt für die Übernahme der Bauträgerschaft.

Ich halte beides auch für nicht erforderlich.

Aus folgenden Gründen:

Die Stadt Hofheim hat eine funktionstüchtige Halle in Wallau regelrecht herunterkommen lassen und in diese nie viel investiert. Noch nicht einmal notwendige Dinge wurden instand gehalten. Dies ist nicht das Verschulden des TV Wallau sondern wurde durch die Stadt Hofheim verursacht. Warum soll dann heute der TV Wallau für etwas bezahlen was die Stadt verursacht hat?

Die Stadtkasse in Hofheim wurde, im Verhältnis zu anderen Stadtteilen, von Wallau aus immer sehr gut gespeist. Einmal abgesehen von dem erheblichen Gewerbesteueraufkommen wurden auch durch zahlreiche Landverkäufe erhebliche Summen vereinnahmt.

So wurde z.B. im Zuge des ICE-Trassenbaus in Wallau eine Fläche von ca. 3,0 Hektar (für geschätzte ca. 400.000-500.000 DM) an Trassenfläche an die DB (Deutsche Bahn) verkauft  Die etwa gleiche Fläche wurde nochmals außerhalb der Trassenfläche (für geschätzte ca. 300.000/400.000 DM) ebenfalls an die DB verkauft. Die von der Stadt an die DB verkauften Flächen stammen überwiegend aus landwirtschaftlichen Wegeparzellen.

Auch durch andere Bauvorhaben (z.B. Aldi, Lidl, Sippel, Mobau , Ikea etc.) wurden seitens der Stadt erhebliche Summen für den Verkauf von landwirtschaftlichen Wegen (z.B. Friedhofsweg) vereinnahmt. Für Erdablagerungen am Wiesbadener Kreuz wurde eine erhebliche Summe von der DB gezahlt, die bis heute noch nicht für Wallau eingesetzt wurde.

Durch die jahrelange Vermietung der „Alten Schule“ hat die Stadt erhebliche Mieteinnahmen von der Firma IKEA erhalten. Die Stadt hat ein, der ehemaligen Gemeinde Wallau vermachtes Haus, das „Haus Elly“ veräußert  und den Kaufpreis ebenfalls eingenommen.

Wallau hat mit der „Ländcheshalle“ und der „Schultunhalle“ zwei funktionstüchtige Hallen, die den sportlichen Bedürfnissen hier gerecht werden. Die Politik (Ortsbeirat, Stadtverordneten und Kreis) haben entschieden dass eine Renovierung dieser Hallen, obwohl dies möglich wäre, nicht gewünscht wird. Warum soll hierfür der TV Wallau bezahlen?

Zunächst einmal ist der Zustand zu erhalten, der vor Ort vorgefunden wird. Wenn hieran etwas verändert werde soll, ist die Finanzierung Sache desjenigen, der diese Veränderung möchte. Wenn Stadt und Kreis eine neue Halle bauen möchten um das Gelände der „Ländcheshalle“ attraktiv als Baugelände verkaufen zu können,  sollten sie auch die Kosten für eine neue Halle tragen.

Es ist alles andere als fair, hier wiederum einen finanziellen Vorteil auf Kosten der Wallauer zu erringen und massiv gegen den Vereinssport vorzugehen.

Als Wallauer Bürger und langjähriges Mitglied des TV Wallau wende ich mich hiergegen mit aller Entschiedenheit!

Der TV Wallau darf sich nicht das aufladen lassen,  was die Politik entscheidet. Wenn sich Stadt und Kreis keinen Neubau leisten können, der dem entspricht was Wallau heute hat, sollen sie endlich ihrer Verpflichtung nachkommen und die vorhandenen Hallen renovieren.

Mit freundlichen Grüßen
Helmut Paul

Offener Brief an Hofheimer Stadtverordnung 15.12.2012

Anbei ein offener Brief der Wallauerin Kyra Luft gerichtet an die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung anlässlich der Sitzung am 19.12.2012

Wallau den 15.12.12

Sehr geehrte Damen und Herren der Hofheimer Stadtverordnetenversammlung,

In einem offenen Brief wende ich mich mit folgendem Anliegen an Sie:

Auf der Stadtverordnetenversammlung am kommenden Mittwoch wird unter TOP 20 der Punkt „Neubau der Ländcheshalle auf kreiseigenem Grundstück“ behandelt.
Sie werden gebeten zu beschließen:

1. Von der Vorlage wird Kenntnis genommen
2. Auf dem Gelände der Taunusblickschule wird die Ländcheshalle neu gebaut.
3. Der Magistrat wird beauftragt, die Planungen mit dem TV Wallau auf der Grundlage der Ergebnisse des Workshops und des Beschlusses der außerordentlichen Jahreshauptversammlung mit dem Ziel einer gemeinsamen Lösung durchzuführen
4. Sollte es zu dieser gemeinsamen Lösung nicht kommen,
wird das dargestellte Basisprogramm realisiert.

Hierzu möchte ich folgendes anmerken:

Zum einen finde ich es unfair, dass den Gesprächen zwischen dem TV Wallau und der Stadt, die gerade erst begonnen haben, das Ergebnis vorweggenommen wird.
Wären Punkt 2 und 4 nicht, könnte aus meiner Sicht tatsächlich ergebnisoffen und vertrauensvoll miteinander gesprochen werden. Mit diesen Beschlüssen, wie sie die Punkte 2 aber insbesondere der Punkt 4 vorsehen, wird der TV Wallau unangemessen unter Druck gesetzt. Es entsteht der Eindruck, die Stadt möchte keine konstruktiven Gespräche sondern den TV Wallau in ein Ergebnis (Pkt.4) verstricken das bereits feststeht und für das die Stadt allein keine Verantwortung in Wallau übernehmen möchte.
Insbesondere der Punkt 4 muss danach aus der Beschlussvorlage gestrichen werden. Alles andere finde ich unseriös.

Zum anderen möchte ich Sie darauf hinweisen, dass die Begründung der Vorlage auf völlig falschen Tatsachen basiert.

So wird darin behauptet:

“ Der Magistrat stellte das Basisprogramm vor, das in Anlehnung an die Bedarfe des Stadtteils, unter Berücksichtigung der Vergleichbarkeit mit anderen Stadtteilen und der dortigen Beteiligung von Vereinen an Sportanlagen erarbeitet wurde“.

Im Anschluss daran wird aufgeführt, was dieses Basisprogramm beinhaltet:

– Bau einer 3-Feld-Sporthalle mit einer Zuschauertribüne und einer Kapazität mit max. 600 Personen einschl. Geräte- und Umkleideräume
-Integration des Schulsports in die Halle (Voraussetzung für die Beteiligung des Kreises)
– Neubau auf dem Gelände der Taunusblickschule
-Abschluss eines Erbbaurechtsvertrages mit dem Main-Taunus-Kreis
Der TV Wallau und die anderen Wallauer Vereine haben bereits vor langer Zeit, auf Anforderung des Magistrats für verschiedene Arbeitsgruppen einen Bedarfsplan vorgelegt, der detailliert den Bedarf wiedergibt, der derzeit in Wallau besteht. Hier haben alle Abteilungen des TV Wallau und die anderen Vereine, von denen die Hallen und Räumlichkeiten kulturell genutzt werden, anhand der Belegungspläne der Hallen dokumentiert, was derzeit in Wallau an Hallenbedarf notwendig ist. Hierdurch wurde nachgewiesen, dass das derzeitige Raumangebot, eine „Ländcheshalle“ und eine „Schulturnhalle“, voll ausgelastet ist und sogar darüber hinaus noch Bedarf für weitere Räumlichkeiten besteht. So behilft sich z.B. die Fußballjugend im Winter mit der Notlösung, Räumlichkeiten im Fitnessstudio „Multisports“ anzumieten, weil es an Hallenzeiten fehlt. Die Wanaloha-Theatergruppe hat keinen festen Probenraum und behilft sich entsprechend dem Raumangebot jeweils wechselnd mit kurzfristig frei gewordenen Räumlichkeiten. Für die Theateraufführungen stellen die Fußballer das Fußballerheim zur Verfügung Eine „richtige“ Bühne gibt es in Wallau leider nicht.
Hierzu gäbe es sicherlich noch viele weitere Beispiele, wie sich die Vereine in Wallau behelfen. Aber darauf soll es vorliegend nicht ankommen.

Wichtig ist vielmehr, dass dem Magistrat eine Aufstellung vorliegt, aus der sich ergibt, dass die 2 vorhandenen Sporthallen jeden Tag belegt sind. Wenn der Magistrat Ihnen in der Vorlage nun vorgibt, die Basislösung, über die Sie befinden sollen, wurde in Anlehnung an die Bedarfe des Stadtteils erarbeitet, ist das schlichtweg falsch. Wallau hat gegenwärtig eine Ländcheshalle und eine Schulturnhalle, die durch die Vereinstätigkeit voll ausgelastet sind. Das Basisprogramm beinhaltet nur noch eine Ländcheshalle und integriert den Schulsport in diese. An diesem Punkt sollte jedem Stadtverordneten auffallen, dass hier über eine Vorlage beschlossen wird, die auf offensichtlich falschen Grundlagen basiert.

Tatsächlich bedeutet das Basisprogramm, dass in Wallau eine Reduzierung der Raummöglichkeiten um 50% stattfinden wird. Dies hat der TV Wallau mehrfach, auch Ihnen allen vorliegend, vorgetragen. Falls Sie tatsächlich über den Punkt 4 der Vorlage befinden möchten, sollte genau diese Tatsche jedoch in der Begründung geändert werden. Es müsste dann heißen:

“ Das Basisprogramm bedeutet, dass im Stadtteil Wallau der derzeitige Bedarf an Räumlichkeiten für Sport und Kultur um 50% gekürzt werden muss“.

Falls Sie also tatsächlich dem Punkt 4 der Beschlussvorlage zustimmen, nehmen Sie sehenden Auges in Kauf, dass das bestehende kulturell/soziale und sportliche Angebot in Wallau nicht mehr aufrecht erhalten werden kann.

Zum Schluss möchte ich noch darauf hinweisen, dass sich aus der Beschlussvorlage nicht ergibt, inwiefern eine Vergleichbarkeit mit anderen Stadtteilen hergestellt wurde.
Eine Vergleichbarkeit setzt voraus, dass die Dinge, die miteinander verglichen werden, auch vergleichbar sind. Aus der Beschlussvorlage geht dies nicht hervor. Möglicherweise liegen den Fraktionen die nachvollziehbaren Grundlagen vor. Ohne diese kann die Behauptung „Vergleichbarkeit“ ebenfalls nicht aufrecht erhalten werden.
Ich darf in diesem Zusammenhang anmerken, dass die Situation in Wallau ohnehin nicht vergleichbar sein dürfte. Das Basisprogramm sieht vor, dass eine Sporthalle, die von der einst selbstständigen Gemeinde Wallau gebaut und finanziert wurde, abgerissen wird. Der Erlös für das Gelände, auf dem sich diese noch funktionstüchtige Ländcheshalle befindet, soll zur Finanzierung einer neuen 3-Feldhalle genommen werden. In diese Finanzierung fließt zudem noch ein Betrag X hinein, der seitens des Kreises (in welcher Form auch immer- Erbbaurecht?) aufgebracht werden soll. Im Gegenzug erhält der Kreis in dieser 3-Feldhalle das Nutzungsrecht für den Schulsport. Die ebenfalls noch von Wallauer Vereinen genutzte Schulsporthalle wird ersatzlos abgerissen. Das dort vorhandene Raumangebot fällt ersatzlos weg. Die Wallauer Vereine stehen bei all dem am Ende mit 50% weniger an Raumangebot da. Das hat Wallau nicht verdient.
Wo in Hofheim gibt es eine derartige Situation? Nach meiner Kenntnis wurde in Hofheim und den Stadtteilen bisher immer gebaut um Verbesserungen für die Vereine und Bürger zu erreichen. Ob dies das Bürgerhaus in Marxheim ist, die verschiednen Sport- und Gymnastikhallen in Diedenbergen oder Langenhain oder wo auch immer. Auch bei der kreiseigenen Halle an der Main-Taunus-Schule beteiligt sich die Stadt schließlich, um dem TV 1860 die Trainingsmöglichkeiten zu erhalten, die er derzeit hat. Ich möchte hier nicht in Details gehen, weil es sich meiner Kenntnis entzieht auf welcher Grundlage eine Vergleichbarkeit vorgenommen wurde. Aus der Vorlage ergibt es sich jedenfalls nicht.
Sollte Ihnen außer dieser Vorlage auch keine weiteren Informationen über die Vergleichbarkeit vorliegen, halte ich eine Abstimmung hierüber für nicht seriös.

Der Vollständigkeit halber möchte ich Sie noch darauf hinweisen, dass sich der Ortsbeirat Wallau am 22.11.11 nicht über das Basisprogramm sondern vielmehr über eine Variante 5, die etwas völlig anderen bedeutet, mehrheitlich ausgesprochen hat. Über das Basisprogramm wurde der Ortsbeirat zwar am 26.06.12 informiert. Eine Abstimmung des Ortsbeirates hierüber erfolgte nach meiner Kenntnis jedoch bis heute nicht. Ob Sie die Meinung des Ortsbeirates zur Basislösung kennen weiß ich nicht. Ich jedenfalls kenne sie nicht.

Als Wallauer Bürgerin und aktives Mitglied des TV Wallau möchte ich Sie daher um Folgendes bitten:

Veranlassen Sie gemeinsam, dass die Beschlusspunkte 2 und 4 aus der Magistratsvorlage 2012/193 gestrichen werden. Befinden Sie ausschließlich über die Punkte 1 und 3.

Damit geben Sie den Gesprächen zwischen der Stadt und dem TV Wallau eine realistische Chance im Hinblick darauf, dass gemeinsam eine Lösung gefunden wird, die den Wallauer Bedürfnissen gerecht wird. Signalisieren Sie dem Magistrat, dass es Ihnen wichtig ist, seriöse und sachlich richtige Begründungen für Ihre Beschlussvorlagen zu erhalten. Setzen Sie, im Gegensatz zum Magistrat, den ersten vor den zweiten Schritt.

Mit freundlichen Grüßen aus dem schönen Stadtteil Wallau

Kyra Luft


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