Tag Archiv für Ländcheshalle

Konsequenzen des TVW Beschlusses – Juni 2014

Auf der Jahreshauptversammlung des TV Wallau am 25. Mai 2014 standen diverse Themen auf der Tagesordnung:

Es ging zum einen um die Wiedereingliederung der Handballer (SG) in den Gesamtverein, die Neubesetzung des Vorstandes, Beitragserhöhungen und letztlich auch um das Thema Ländcheshalle.

Details auch auf der Seite des TV Wallau.

Wir die IG interessieren uns natürlich hauptsächlich für den letzten Punkt, engagieren wir uns doch seit nun mehr über 1 1/2 Jahre in dieser Sache.

Eine Einschätzung der IG

Was bedeutet der Beschluss des TVW zur Ländcheshalle denn nun im letzter Konsequenz?

1. Die Mitgliedsbeiträge werden steigen. Und das teilweise nicht zu knapp, der Beitrag für zB Erwachsene steigt um fast 50% jährlich.

2. Der TVW hat die Absicht geäußert die derzeitige Hallenkapazität zu erhalten – sei es als Neubau oder Sanierung. Der Umfang des Bauvorhabens wurde definiert als 3-Feld-Halle (Ersatz Ländcheshalle), Umkleide Fußballplatz, Kunstrasenplatz, Tartanlaufbahn und Sportlerheim, sowie einem 4. Feld, welches im Detail finanziellen Zwängen angepasst werden kann/soll. Der Erhalt der Hallenkapazität ist auch unser vorangiges Ziel!

3. Formale Übernahme der Bauträgerschaft durch den TVW für das Gesamtvorhaben bei gleichzeitiger vertraglicher Übernahme der daraus resultierenden Risiken und operativen Verpflichtungen durch die Stadt Hofheim. Hier wird faktisch nur ein Formalismus erfüllt, um Fördergeldern von Land und Kreis beziehen zu können.

4. Formale Übernahme der Eigentümerschaft durch den TVW bei gleichzeitiger Beschränkung der finanziellen Haftung auf einen „langjährigen fixen Betrag“, den der TVW im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten selbst definiert. Hier wird faktisch nur ein Formalismus erfüllt, um Fördergeldern von Land und Kreis beziehen zu können.

5. Der TVW hat ein Rücktrittsrecht vom Hallenbau und nur den Bau des Kunstrasen mit Tartanlaufbahn fest zugesagt.

Auch wenn der TVW auf dem Papier Eigentümer wird, so ist diese Eigentümerschaft soweit eingeschränkt, dass der TVW vom eigentlichen Inhalt des Beschlusses her eine Art Pächter wird.

Utopische Forderung?

Basierend auf den letzten veröffentlichten Zahlen zu Halle und Sportplatz beträgt das Gesamtinvestitionsvolumen 11,3 Mio. EUR.

Hiervon hat die Stadt Hofheim 50% = 5,65 Mio. EUR (5 Mio. Halle + 0,65 Mio. Sportplatz) in den Haushalt eingestellt. Von den verbleibenden 50% soll der Kreis sich mit 1,632 Mio. beteiligen, als Ersatz für die Ersparnis bei Neubau / Sanierung der Schulturnhalle. Damit verbleiben 4,018 Mio. EUR für den TVW.
Die Förderung für den TVW durch Land beträgt etwa 0,2 Mio. und die durch den Kreis rechnerisch 0,867 Mio. EUR. Damit verbleiben beim TVW 2,951 Mio. EUR, die zu finanzieren sind. Ja, fast 3 Mio. EUR!!!!!

Bei 4% Zinsen, einer Laufzeit von 20 Jahren und einer kompletten Schulden-tilgung innerhalb dieser 20 Jahre bedeutet das eine jährliche Rate von etwa 215.000 EUR für den TVW.  Hinzu kommen die jährlichen Unterhaltungs-kosten, die für den Neubau noch nicht bekannt sind, aber derzeit für Ländcheshalle und Sportplatz bei 100.000 EUR jährlich liegen. Darin ist die Schulturnhalle nicht enthalten. D.h. die Größenordnung beträgt 300.000 EUR pro Jahr, die der TVW aufbringen müsste. Das sind 25.000 EUR im Monat. Ist das noch Gemeinnützig? Kann das noch von ehrenamtlich agierenden Personen bewältigt werden?

Da der TVW sich aber nur im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten beteiligen wird, liegt der jährliche Betrag viel niedriger vielleicht in der Größenordnung von 40.000 EUR im Jahr. Damit kann man einen Kredit von 600.000 EUR unter den o.g. Bedingungen bedienen. D.h. an den Investitionskosten kann man sich mit 600.000 EUR beteiligen, aber dann könnte man nichts mehr zum Unterhalt beisteuern.

Das wiederum bedeutet, dass auf Seite des TVW eine „Finanzierungslücke“ von 2,3 Mio. EUR klafft. Diese lässt sich mit Spendengeldern, Eigenleistungen und niedrigeren Baukosten verkleinern. Mit Eigenleistungen kann man vielleicht 0,1 Mio. EUR aufbringen, dann steht man bei einer Lücke von 2,2 Mio. EUR. Wieviel sich bei den Baukosten sparen lässt ist schwer zu sagen, das gleiche gilt für Spendengeldern.

Anzumerken ist das wir uns diese Zahlen nicht ausgedacht haben, sie stammen fast ausschließlich von öffentlich zugänglichen Quellen der Stadt:

Nach wie vor ungewisse Fördergelder

Darüberhinaus gibt es noch das Risiko, dass der Kreis sich nicht wie vorgesehen mit den rund 1,6 Mio. beteiligt. Ein weiteres Risiko ist, dass die Fördergelder des Kreises nicht in voller rechnerischer Höhe von 0,867 Mio. EUR fließen werden. Die höchste Einzelförderung des Kreises für eine Baumaßnahmen lag bisher bei etwa einer viertel Millionen EUR. Hier stehen also weitere rund 2,2 Mio. EUR im Risiko.

Fazit
Unter der Berücksichtigung von Finanzierungslücke des TVW und Risiko bei der Höhe der geplanten Beteiligung des Kreises darf man ein sehr abgespecktes 4. Feld erwarten. Wenn das so kommt dann stellt sich für den TVW die Frage nach dem Sinn an der Übernahme von Bauträgerschaft / Eigentümerschaft des Gesamtkomplexes. In diesem Fall muss man dann Alternativen untersuchen, die zum einen in der Renovierung / Sanierung der bestehenden Sportstätten bestehen könnten und zum anderen im Bau der Basislösung durch die Stadt bei gleichzeitigem Bau des Kunstrasens mit Tartanbahn durch den TVW und einer noch zu erarbeitenden Lösung für das 4. Feld, die dann sicher ohne die Stadt Hofheim gefunden werden muss.

Die finanziellen Vorstellungen der Stadt liegen einfach zu weit von einer realistisch umsetzbaren Beteiligung des TVW entfernt. Völlig unverständlich dass hier der Stadtteil der bereits mit großem Abstand am meisten in die leeren Stadtkassen einzahlt, ein weiteres Mal geschröpft werden soll. Pardon, nicht ein Stadtteil, sondern ein kleiner, ehrenamtlich geführter und gemeinnütziger Verein! Letztendlich wird erwartet das Vereinsmitglieder deutlich mehr zur Kasse gebeten werden, damit in Wallau überhaupt noch ein Sport-, aber auch Kulturbetrieb aufrecht erhalten wird. Beide zur Disposition stehenden Hallen stammen aus den 70er jahren, da hatte Wallau gerade mal 2.000 Einwohner. Jetzt wo wir doppelt soviele sind, soll die Kapazität beschnitten werden! Und das wie erwähnt unter den bekannten finanziellen Gegebenheiten, mehr dazu hier: Vorweihnachtliche Verwunderung. (nur weil man immer wieder darauf hinweist, wird es nicht unwahr! Die Zahlen spiegeln nach wie vor die Realität wieder)

Zudem drängt sich uns hier wieder der Vergleich mit dem TV Hofheim auf, in Augen der Stadt Hofheim dem Vorzeigeprojekt in Sachen Sportstättenbau. (An dieser Stelle sei wieder erwähnt, das wir den TV rein im kaufmännischem Vergleich heranziehen, wir respektieren die Arbeit des TV Hofheim und gönnen dem TV Hofheim seinen Erfolg!)

Der TV Hofheim hat sich mit 10 % an den Kosten beteiligt. Das waren nach Abzug der Fördergelder  ca. 200 TSD Euro. Zusätzlich musste der TV Hofheim aufgrund angefallener Mehrkosten einen Kredit in Höhe von 100 TSD Euro aufnehmen. Darlehensgeber ist die Stadt. Der TV Hofheim hoffte diesen Kredit innerhalb von 3 Jahren zurückzahlen zu können. Das stellte sich aber als unmöglich heraus, die Zinsbindungfrist und Laufzeit wurde nun auf 10 Jahre verlängert.

Sollte diese nicht als Beispiel dienen wie schwer es für einen Verein, ist Gelder zu generieren ? Der TV Hofheim hoffte diesen Kredit kurzfristig in 3 Jahren mit Eigenkapital und Spendengeldern zu tilgen, daraus wurde jedoch nichts, und das bei Hofheims größtem Verein mit ca. 2400 Mitgliedern !

Wie kann da die Stadt Hofheim fordern, dass sich der TV Wallau nach Abzug der Fördergelder mit ca. 3 Mio beteiligen soll? Hier sieht doch jeder mit gesundem Menschenverstand, dass das nicht gehen kann. Ein Verein mit der hälfte der Mitglieder soll das 13 fache an Kapital stemmen. Das müsste man doch selbst in Hofheim erkennen können. Zudem kann Wallau auch relativ wenig dafür, das es zu diesem Investitionsstau von insg. über 11 Mio EUR gekommen ist. Was jahrelang sträflich vernachlässigt wurde scheint nun eben marode zu sein. 

Beschlussvorlage der JHV

Die Jahreshauptversammlung des TV Wallau 1861, e.V. am 25.05.2014 möge folgendes beschließen:

1. Die Jahreshauptversammlung stimmt einer Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ab dem 01.01.2015 zu und zwar mit einem Jahresbeitrag von
60,- € für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren (bisher 50,- €)
84,- € für Erwachsene (bisher 60,- €)
174,- € für Familien (bisher 160,- € für 2 Erwachsene mit mindestens einem Kind oder 1 Erwachsener mit mindestens 2 Kindern)
Der Beitrag für passive Mitglieder bleibt unverändert bei 30,- €.

2. Der TV Wallau ist bereit, sich zur Aufrechterhaltung des Sportangebotes in Wallau an einer Neuerstellung bzw. Erhaltung der Sportstätten sowie an dem Bau eines Kunstrasens mit Tartanlaufbahn gemäß den nachstehenden Punkten an einem gemeinsamen Vorhaben mit der Stadt Hofheim und dem Main-Taunus-Kreis zu beteiligen.
a. Das Vorhaben umfasst
i. die Herstellung einer normgerechten 3-Feld-Halle mit ca. 400 Sitzplätzen,
ii. die Herstellung oder Erhaltung eines 4. Feldes, dessen Verwirklichung und Ausprägung nach den in den Detailplanungen gewonnenen Erkenntnissen bezüglich Raumplanung und Finanzierung festgelegt wird,
iii. den Umbau der bestehenden Freiluftanlage in einen Kunstrasenplatz (nach den Regeln der sog. „Kunstrasenoffensive“ der Stadt Hofheim) mit einer 400 m Tartanbahn
iv. die Integration des Umkleidetrakts für den Freiluftsport in den neuen Hallenkomplex,
v. die Integration des Sportlerheims in den neuen Hallenkomplex in der gleichen Größe wie das im Moment vorhandene, hilfsweise den Erhalt des Sportlerheims (jeweils mit der Möglichkeit, dieses durch die Abteilung Fußball des TV Wallau zu bewirtschaften und zu vermieten).

b. Der TV Wallau ist bereit, die Bauträgerschaft des Gesamtvorhabens unter den folgenden vertraglich im Detail noch festzulegenden Rahmenbedingen zu übernehmen:
i. Unterstützung bei der Generierung der Fördergelder von Land, Kreis, Verband und Stadt durch die Stadt.
ii. Operative Durchführung des Hallenbaus und der Sportplatzsanierung durch die Stadt Hofheim.
Der TV Wallau wird sich im Rahmen seiner Möglichkeiten mit einem Team von 2 – 3 Personen an der Bauleitung beteiligen.
iii. Freistellung des Vereins von den wirtschaftlichen Risiken (Haftung, etc.) und Folgekosten aus der Bauherrnstellung.

c. Der TV Wallau ist bereit, den neuen Sportkomplex in sein Eigentum zu übernehmen und zwar unter den folgenden vertraglich im Detail noch festzulegenden Rahmenbedingen:
i. Auf Basis der finanziellen Möglichkeiten definiert der TV Wallau (intern) einen langfristig fixen Betrag, den er insgesamt für die Bau- und Betriebskosten des gesamten Sportkomplexes einbringen kann; das Präsidium wird ermächtigt, die Höhe des Betrages nach den Regeln ordnungsgemäßer Haushaltsführung und der Berücksichtigung der regelmäßigen Einnahmen und für den Vereinsbetrieb notwendigen Ausgaben festzusetzen.
ii. Darüber hinausgehende Folgekosten aus dem Eigentum (insbesondere Baufolgekosten, Unterhalts-, Haftungs- und Betriebskosten) dürfen für den Verein keine zusätzlichen finanziellen Aufwendungen verursachen.

d. Sollte sich im Zuge des Bauvorplanungsprozesses herausstellen, dass der TV Wallau personell oder finanziell nicht in der Lage ist, das Gesamtvorhaben durchzuführen, oder dass der Beitrag des TV Wallau zur Realisierung des Gesamtvorhabens nach Ansicht der Stadt Hofheim nicht ausreicht, kann er von dem die Halle(n) betreffenden Teilvorhaben zurücktreten, ohne dass ihm hierzu erhebliche Nachteile jedweder Art entstehen. Unberührt davon bleibt das Teilvorhaben „Kunstrasenplatz mit Tartanbahn“; dieses wird auch im Falle eines Rücktritts vom Teilvorhaben „Hallenbau“ gemäß den Regeln der „Kunstrasenoffensive“ durchgeführt und das heute bestehende Fußballerheim bleibt in seiner Funktion erhalten.

 

Anfrage Magistrat April 2014

Wallau - Vergessene Welt_Mini

Im Beschluss der STVV zur Vorlage 2013/135 vom 13.11.2013 heißt es des Öfteren „unverzüglich“ oder „umgehend“. Da zumindest uns nach nun mehr 4 ½ Monaten keine Ergebnisse in dieser Sache bekannt waren, haben wir uns vor gut 6 Wochen mal schriftlich beim Magistrat nach dem aktuellen Sachstand in der Umsetzung dieses Beschlusses erkundigt. Wir wollten unter anderem wissen, in wie weit die dort verabschiedete Aufnahme der Planungen fortgeschritten sind, aber auch wie weit man mit den Gesprächen mit dem Kreis sei, ob es schon verbindliche Absprachen gibt. Aber auch die Trennung der beiden Massnahmen, also Neubau Halle und die Kunstrasenoffensive, wurde von uns thematisiert.

Unten kann man die komplette Anfrage sehen oder hier nochmal als PDF Download.

Frau Gisela StangAntwort erhielten wir dann 4 Wochen später von Frau Stang persönlich per eMail. Zuerst entschuldigte Sie sich das es zu solchen Verzögerung bei der Beantwortung kam, aber es wäre wichtig gewesen, den „Zeitplan für die nächsten Schritte mit den Beteiligten abzustimmen“. Demnächst träfe man sich wieder mit der Lenkungsgruppe (Anm.: Treffen Stadt+TVW, Termin fand Anfang Mai bereist statt) für weitere Gespräche.

Wie in der letzten Sitzung der Lenkungsgruppe vereinbart würde der TVW weiter an der „Verwirklichung der Halle in der Trägerschaft des Vereines“ arbeiten. Dafür wurden bereits Gespräche mit Banken, Planern etc. geführt“, so Frau Stang weiter.

Dann erwähnt Frau Stang des es nun bald Ergebnisse geben wir: Es sei klar, dass „wir nun bald Klarheit über den Baubeginn der neuen Ländcheshalle erhalten müssen. Es stehen bereits Termine für weitere Gespräche fest. Parallel dazu wird an der Änderung des B-Planes (Bebauungsplan gearbeitet. Damit wir handlungsfähig sind, sind verwaltungsseitig alle Vorbereitungen getroffen worden.“

Offensichtlich hat die Stadt aber auch bereits Planungen für den Fall getroffen, das es keine, vor allem finanzielle Einigung über die Beteiligung des TVW geben wird. Zum Schluss erwähnt die Bürgermeisterin: „Für den Fall, dass es mit dem TV Wallau keine Lösung gibt, könnten wir die Ausschreibung der Architektenleistungen sehr schnell vornehmen.“

Fazit ist, dass wir uns gefasst machen müssen, das es durchaus nicht Unwahrscheinlich ist, dass wir in Wallau die Basislösung, sprich 3-Feld-Halle bekommen werden. Nach  wie vor steht im Raum, das sich der TVW mit mehr als 2,5 Mio Euro an den Kosten für die 4-Feld-Lösung beteiligen soll, was aus unserer Sicht absolut utopisch ist.

Hier nun unsere Anfrage:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrte Damen und Herren des Hofheimer Magistrats,
Im Beschluss der STVV zur Vorlage 2013/135 vom 13.11.2013 heißt es des Öfteren „unverzüglich“ oder „umgehend“.Da zumindest uns nach nun mehr 4 ½ Monaten keine Ergebnisse in dieser bekannt sind, möchten wir uns hiermit nach dem aktuellen Stand erkundigen und erlauben uns Ihnen einige Fragen dazu zu zustellen.

1. Wie weit ist der Magistrat mit der in Punkt 1 beschlossenen Aufnahme der Planungen und der Vergabe der Architektenleistung laut Punkt 2, gibt es hier schon Ergebnisse?

2. Da das Grundstück für den geplanten Standort nicht der Stadt gehört, empfinden wir Punkt 5 als äußerst wichtig. Auch in punkto Beteiligung des Kreises sehen wir unter Berücksichtigung der Fristen für die Einstellung von Geldern in den Haushalt sowie der Vereinsförderung einigen Klärungsbedarf. Wie weit ist mit den in Punkt 5 beschlossenen „notwendigen Vereinbarungen mit dem MTK“ fortgeschritten? Gibt es bereits
verbindliche Absprachen?

3. Sind die Mehrkosten aus Punkt 4 schon beziffert?

4. Die Beteiligung der Bürger am Planverfahren gem. § 3 Abs. 1 BauGB und die Anhörung der Träger öffentlicher Belange gem. § 4 Abs. 1 BauGB am Bebauungsplan wurde unseres Wissens noch nicht durchgeführt. Wann rechnen Sie damit einen rechtsgültigen Bebauungsplan zu haben?

5. Wie viele Gespräche der Lenkungsgruppe unter Einbeziehung je eines Fraktionsvertreters (Punkte 6 & 7) fanden seither statt? Wie ist die weitere Planung zukünftiger Termine? Und sind im Sinne der Transparenz
die Ergebnisse dieser Treffen einsehbar?

6. Wie sieht nach heutigem Stand die unter Punkt 6 zu klärende „Beteiligung des TV Wallau“ aus? Gibt es auch hier bereits verbindliche Absprachen?

7. Berücksichtigt man zum einen das es wohl noch etwas dauern dürfte bis die neue Halle gebaut werden kann, zum anderen aber die bereits bewilligten Mittel der „Kunstrasenoffensive“ zur Neuanlage eines Kunstrasenplatzes inkl. Tartan-Laufbahn in Wallau, fragen wir uns erneut, ob man nicht doch eine Trennung Halle-Sportplatz erwägen und diese Maßnahme „vorziehen“ sollte. Hat sich in dies em Punkt die Haltung des Magistrats geändert? Zudem kommt der Punkt das beim Bau einer 3-Feldhalle deutlich mehr Platz bliebe um a) die Baustelle zu bedienen und b) Baumaterialien zu lagen, was ja ursprünglich beides über bzw. auf dem Sportplatz angedacht war.

Wir freuen uns über Ihre geschätzte Rückmeldung, glauben wir doch dass nach diesem STVV-Beschluss wir Wallauer ein Anrecht auf Antworten haben.
Vielen Dank!

Mit freundlichem Gruß,
IG Wallauer für Wallau

Der Beschluss der STVV zur Vorlage 2013/135 vom 13.11.2013:
1. Die Planung für eine Dreifeldhalle einschließlich der Umkleideräume für den Sportplatz auf dem Gelände
der Taunusblickschule wird unverzüglich aufgenommen.
2. Die Vergabe der Architektenleistung ist umgehend einzuleiten.
3. Die Planung soll die Erweiterung um einen Mehrzweckraum oder ein viertes Feld weiterhin ermöglichen.
4. Die durch das Offenhalten der Erweiterungsoption entstehenden Mehrkosten sind zu beziffern.
5. Die notwendigen Vereinbarungen mit dem MTK sind abzuschließen.
6. Die Gespräche über eine Beteiligung des TV Wallau als Voraussetzung für eine Lösung über die
Dreifeldhalle hinaus sollen fortgesetzt werden.
7. Künftig soll an den Gesprächen der Lenkungsgruppe je ein/e Vertreter/in jeder Fraktion teilnehmen.
Quelle: http://www.sitzungsdienst-hofheim.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=3330&options=8

Keine Überraschungen STVV 13.2.2014

Nach 3 zähen Stunden der Haushaltvorstellung und -diskussion kam es endlich zum TOP6 „Anfragen in Sachen Ländcheshalle“:

Wie zu erwarten war gab es auf der STVV am 12. Februar 2014 keine Überraschungen in Sachen Ländcheshalle. Durch die offensichtlich irreführende Darstellung der Stadt, die in ihrer Vorlage 135/2013 diverse Abstimmungstermin mit dem Kreis im Protokoll einbaute, welche aber letztlich ohne greifbare Ergebnisse blieben, wurde nicht nur uns, sondern auch den Damen und Herren Stadtverordneten falsche Tatsachen vorgegaukelt. Dies ist nun seit gestern Abend Fakt, konnte doch Frau Bürgermeisterin Stang auf die Anfragen von den Linken und FWG zum Sachstandsbericht hinsichtlich Vereinbarungen mit dem Kreis, keinerlei Antworten geben.

Presse:

Ja, es habe Gespräche gegeben, und Ja, diese seien auf einem guten Weg, man sei zuversichtlich. Und Nein, verbindliche Vereinbarungen oder belastbare Absprachen sind dabei jedoch nicht herausgekommen.

Es wunderte dann vor allem Herr Tadewald (FWG) sehr, das vom Magistrat in der lokalen Presse mehrfach vollmundig zu lesen war, der Kreis beteilige sich mit 10% an den Neubaukosten der LH. Wir behaupten ja schon seit geraumer Zeit das an manchen Stellen vom Magistrat nicht mit offenen Karten gespielt wird.

Wir könnte man sonst die in Vorlage 135/2013 (Große Sammlung aller Protokolle) enthaltenen Termine mit Kreis deuten?

  • 15.03.2013
    1. Gespräch zwischen dem MTK und der Stadtverwaltung
    Ergebnis: Bekanntgabe eines groben Anforderungsprofils des Kreises zum Neubau der Halle.
  • 14.05.2013
    2. Gespräch mit dem MTK inkl. Schulleitung Taunusblickschule und der Stadtverwaltung. Weitere Erläuterungen des Konzeptes an den Kreis und die Schulleitung.
  • 18.06.2013
    3. Gespräch mit dem MTK
    Ergebnis: Aufstellung eines Anforderungsprofils des Kreises.

Wie das nun von den Stadtverordneten verwertet werden wird, darf man mit Spannung verfolgen. Ob sich durch die Koalition von SPD und CDU und gleichermaßen besetzten Magistrat etwas ändern wird, darf man allerdings bezweifeln.

So ähnlich lief es nämlich auch bei den Haushaltsdebatten: Während CDU und SPD den Entwurf allesamt für gut und zukunftsweisend darstellten, wehte von der Opposition, bestehend aus Linke, Grüne, FDP, FWG und Bürger für Hofheim (BfH) ein ganz anderer Wind.

Alle bemängelten große Teile des Entwurfes, teilweise hieß es „man trete die Zukunft zukünftiger Generationen mit Füßen“. Warum nur sei die einzige Antwort des Magistrats, und damit auch der Koalition, auf die Frage der Konsolidierung des Haushaltes, die Steuern des „kleinen Mannes“ weiter und weiter zu erhöhen, sich das Geld an anderer Stelle zu holen oder gar an Sparen denke man nicht. Man greife dem Bürger erheblich in die Tasche, so wurde die Grundsteuer B in den vergangen 2 Jahren verdoppelt, die Kosten für Wasserzähler in diesem Jahr gar vervierfacht.

Beschlossen wurde auch der barrierefrei Umbau des Weges zwischen Taunusstrasse und Rathausstrasse. Sage und Schreibe 30.000 sind dafür veranschlagt. Wahnsinn – und das um 3 (oder sind es 4?) Stufen weg zu machen.

 

 

Anfragen STVV Feb 2014

Mit Spannung erwarten wir die Antworten auf eine Anfrage der Fraktion der Linken, die auf der Stadtverordnetenversammlung am morgigen Mittwoch den 12.2. vom einzigen Mitlgied Herr Hausmann vorgetragen werden wird.

Er legt damit den Finger genau in die Wunde, die die IG auch schon seit längerer Zeit bemängelt: Laut den zuletzt im November seitens des Magistrats vorgelegten Protokollen fanden diverse Gespräche zwischen Stadt und Kreis statt und gaukeln so ein Vorankommen in der Frage nach Beteiligung des Kreis vor. Doch das alles blieb letztlich ohne Ergebnis, denn der Kreis hat ja, wie auch aus der Presse zu entnehmen war, für 2014 keinerlei Gelder für einen Hallenbau in Wallau eingestellt!

Anfrage der Linken
Mit Verwunderung haben wir aus der Presse entnommen, dass im Entwurf des Kreishaushalts für 2014 keinerlei Mittel für den Neubau der Ländcheshalle auf dem kreiseigenen Gelände der Taunusblickschule vorgesehen sind.Deshalb frage ich den Magistrat:

1. Was wurde in den Gesprächen vereinbart, die der Magistrat mit dem Kreisausschuss über den Neubau der Ländcheshalle geführt hat?

2. Welche schriftlichen Vereinbarungen wurden dazu zwischen dem Kreis und der Stadt getroffen?

3. Der Magistrat wird gebeten, der Stadtverordnetenversammlung die Vereinbarungen mit dem Main-Taunus-Kreis zur Kenntnis zu geben.

Ins gleiche Horn blasen übrigens auch die freien Wähler , die mit ihrer Anfrage „Zuschüsse beim Neubau der Ländcheshalle“ ähnliche Fragestellungen an den Magistrat haben:

Anfrage der FWG
In den Protokollen des Lenkungsausschusses (erstellt von der Verwaltung) findet sich an mehreren Stellen der Hinweis, dass sich der Kreis beim Neubau der Ländcheshalle mit 10% der Bausumme an der Finanzierung beteiligt. Die gleiche Aussage wurde von Magistratsvertretern gemacht. Nach jüngsten Berichten in der Presse sieht der Kreis jedoch keinen Anlass, sich finanziell an der Finanzierung der Halle zu beteiligen. Im Kreisetat sind dafür auch keine Mittel eingestellt.Wir fragen daher den Magistrat:

1. Wurden seitens des Kreises gegenüber der Stadt zum Vorhaben Ländcheshalle Zusagen gemacht zur finanziellen Beteiligung?

2. Wenn ja, erfolgten diese schriftlich oder bei der Teilnahme in einer Sitzungsrunde des Lenkungsausschusses? Oder bei anderer Gelegenheit?

3. Wenn keine Zusagen gegeben wurden, wieso rechnet die Stadt mit 10% der Bausumme als Zuschuss?

Quellen:

Aktuelle Lage und Pressefreiheit Jan-2014

In unserer diese Woche veröffentlichen Pressemitteilung gehen wir zum einen auf die aktuelle Situation nach der Winterpause ein, zum anderen nehmen wir aber auch Stellung zu der nun schon seit längerer Zeit disktutierten Presse- und Meinungsfreiheit. Zwar haben wir uns abgewöhnt, zu sämtlichen in der Presse erschienen Artikel Stellung zu nehmen, auch wenn diese aus unserer Sicht die Sachverhalte noch so falsch darstellen sollten.

Bei der aktuellen Diskussion rund um das Thema Presse- und Meinungsfreiheit und die darin oft Richtung Wallau bzw. IG geäusserten Vorwürfe denken wir aber das es an der Zeit ist, mal einiges klar zu stellen. Fakt ist, das die IG mit den Vorwürfen wie sie in der Presse zu lesen sind nichts zu tun hat!

Mehr dazu im Pressetext: Pressemitteilung der IG 20140121

Vorwurf: Wallauer wollen Pressefreiheit abschaffen
Ausserdem möchten wir zu den aktuellen Diskussion rund um die Berichterstattung um die Ländcheshalle und die Pressefreiheit noch folgendes beitragen, was auch einmal den rechtlichen Sachverhalt der Pressefreiheit ins rechte Licht rückt.
Wer die Pressefreiheit bemüht dem sei auch gesagt, dass diese auch durch das Grundgesetz Artikel 5 Absatz 2 eingeschränkt wird. So mag – im konkreten Fall – eine pauschale Aussage, dass manche Wallauer am liebsten die Pressefreiheit abschaffen möchte, der eine oder andere als Verletzung seiner persönlichen Ehre oder gar als Verleumdung betrachten.Die Pressefreiheit wird im Grundgesetz nicht garantiert, damit Journalisten unter diesem Deckmantel eine Minderheit – in diesem Fall die Wallauer – verunglimpfen dürfen, sondern vielmehr aufgrund der historischen Vorkommnisse im Bezug auf die Zensur der Berichterstattung.

Das sind zwei seeeeeeeeehr unterschiedliche Dinge, Zensur durch den Staat auf der einen Seite, und der Glaube unter dem Deckmanter der Pressefreiheit schlecht recherchierte und einseitige Berichterstattung über ein lokales Thema vornehmen zu können.

Die Kernaussage ist die Beschränkung der Pressefreiheit dort, wo die Grundrechte anderer verletzt werden. Journalisten stehen damit laut Grundgesetz also nicht über dem Rest der Bevölkerung, sondern nur zwischen ihnen. Das sei allen gesagt, die die Pressefreiheit als Freibrief betrachten und sich hinter ihr verstecken wollen.Kritik an Pressevertretern fällt übrigens auch unter Artikel 5 des Grundgesetrzes und dem dort verbrieften Recht auf freie Meinungsäusserung. Auch dieses findet seine Schranken in den Rechten anderer. Somit muss aber jeder Pressevertreter sich wohlformulierter Kritik stellen und die Zeitungen tun gut daran Lesermeinungen zu veröffentlichen, die eine andere Meinung repräsentieren, um sich nicht selbst dem Vorwurf der Zensur auszusetzen.

Artikel 5
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

Leserbrief Alex Huskies 20.11.2013

Im folgenden ein Leserbrief des Wallauers Alexander Huskies zur aktuellen, doch sehr einseitigen und für Wallau nicht gerade positiven Berichtersattung und den seitens der hofheimer STV geschaffenen Tatsachen. Abgedruckt wurde dieser Brief im Wiesbadener Kurier.

Sehr geehrte Damen und Herren,Ihre Berichterstattung hinsichtlich des Falls »Ländcheshalle« ist so, wie die Stadt Hofheim es gern hat: tendenziös und fehlerhaft.Die Ländcheshalle ist zunächst einmal KEINE Sporthalle, sondern eine Kulturhalle UND Sporthalle, die vor Wallaus Eingemeindung errichtet wurde und die unter Hofheims Verwaltung nie umfänglich renoviert und auch nicht gut gepflegt wurde.

Nun will Hofheim die Verantwortung und einen großteil der Kosten abgeben – an einen einzelnen Verein. Dazu bezeichnet die Stadt die Wallauer Halle nur noch als Sporthalle und sucht sich den Turnverein als Zwangsverhandlungspartner und Sündenbock heraus. Das ist in etwa so, als hätte sie das Chinoncenter von Edeka bezahlen lassen und überlasse dieser Firma auch das Gesamtmanagement. An das Gemeinwohl denkt niemand, aber genau darum geht es bei einer Kultur- und Sporthalle zwingend. Wenn überhaupt, wäre der Vereinsring ein Ansprechpartner, da in ihm alle Vereine Wallaus vertreten sind und von dem man am ehesten eine gerechte Hallenbelegung erwarten könnte.

Außerdem zeigt Hofheim hohes Interesse, das bisherige Ländcheshallen-Grundstück zu veräußern und damit den eigenen Anteil an den Baukosten der neuen Halle zu reduzieren. Außerdem kann Hofheim durch etwa vierzig neue Wohnhäuser auch langfristig durch Steuern daran verdienen.

Kurz gefasst: Geld einsparen UND mehr Geld verdienen, das ist das Konzept. Und für ein Mehr an Bevölkerung ein Weniger an Angeboten, denn die neue Halle wird selbst dem aktuellen Bedarf kaum gerecht.

Und wenn sich Vertreter Hofheims oder anderer Hofheimer Stadtteile mokieren (»Wir geben nix«), sei daran erinnert: Wallau ist seit über 40 Jahren Nettozahler für den Finanzausgleich der »Kreisstadt im Grünen«. Hier geht es um viel mehr als um eine simple Sporthalle. Hier geht es um Gerechtigkeit.

MfG
Alexander Huiskes

Kein Geld vom Kreis für LH – 20.11.2013

Hat Herr Exner sein Versprechen gebrochen? Das fragt sich zumindest der Grünen-Sprecher Daniel Philipp. Weiterhin wird Philipp heute im Höchster Kreisblatt wie folgt zitiert: „Mehrfach hat Herr Stadtrat Exner im Bürgermeisterwahlkampf versprochen, dass er dafür sorgen werde, dass der Kreis sich am Neubau der Sporthalle in Wallau schon in 2015 beteiligen werde“. Doch nun kommt anscheinend doch alles anderes.

Logo_mtkBei der ersten Lesung des Kreisetat am Dienstagabend war jedenfalls von keinerlei Posten für den Hallenneubau in Wallau die Rede. Was die IG schon seit Wochen betont, ist nun endlich öffentlich: Die vom Magistrat vorgelegten Gesprächsprotokolle über die Verhandlungen mit dem Kreis sind eine Farce, gaukeln sie doch eine Abstimmung vor, die in dieser Form nie stattgefunden hat.

So jedenfalls stellt sich die Situation nun dar, was auch der Landrat höchst persönlich klarstellt: „Die Stadt Hofheim ist ein unzuverlässiger Partner in dieser Frage“, teilte Landrat Michael Cyriax (CDU) jetzt auf Nachfrage mit. Der Kreis habe sich bereit erklärt, der Stadt das Grundstück zur Nutzung zu überlassen, damit diese oder Dritte darauf eine Sporthalle errichten können.“ Und Cyriax weiter: „Wir gehen davon aus, dass der Schulsport in dieser neu zu schaffenden Halle unentgeltlich stattfinden kann“. Woher stammen also die rund 1,6 Mio Euro die der Magistrat bereits im September vollmundig in ihrer großen Vorlage Nr. 135 Anlage 16 präsentiert hat.

Dazu schreibt der Wiesbadener Kurier heute folgendes:
Weitere Finanzierungsfragen stünden aus seiner Sicht derzeit nicht an, „da die Stadt seit rund einer Dekade Kreise und Pirouetten vollführt, sodass allen Beteiligten schwindelig wird“. Er wolle auch nicht ausschließen, „dass Hofheim nach gefühlten 35 Planungsvarianten auch wieder ganz neue Überlegungen anstellt“, so Cyriax.

Daniel Philipp ist gespannt wie das Ganze nun weitergehen soll, eine Antwort darauf hat er offensichtlich nicht. Wie auch?! Jedoch hat Exner anscheinend eine, betont er laut Kreisblatt, das die Stadt notfalls den Bau auch erst einmal allein stemmen könne. Die Halle habe jedenfalls Vorrang vor der neuen Stadtbücherei. Also liegt es doch wie schon mehrfach von uns betont nicht daran, das Hofheim kein Geld hat, sondern eher an der Priorisierung der verschiedenen Maßnahmen!

Das sind jedenfalls sehr gespannt ob die Stadt den Bau tatsächlich auch alleine vorantreiben wird!

Alles in allem bleibt fest zuhalten, das

  • der Magistrat seine Stadtverordneten und auch die Bürger nicht transparent informiert und teilweise sogar bewusst Tatsachen falsch darstellt
  • es mit dem Kreis KEINE belastbaren Absprachen bzgl. einer finanzielle Beteiligung gibt und dieser demnach auch keine Gelder im Haushalt 2014 aber auch 2015 vorgesehen hat. Dies wurde vom Magistrat vor allem in der Vorlage 135 noch ganz anders dargestellt
  • das die IG diese Tendenz schon seit langem erkannt hat, wir aber leider, wie so oft, nicht das nötige Gehör finden. Wir hatten den die Mitgliedern des HFBA sowie alle Stadtverordneten mit diesem Schreiben nochmals in Stichpunkten informiert, trotzdem aber kam es jetzt zum Beschluss der Basislösung. Leider!

Presse-Artikel:

 

 

Bericht von HFBA Sitzung Nov2013

Seit Dienstag Abend ist es nun Fakt: Am kommenden Mittwoch wird in der Stadtverordnetenversammlung über die Ländcheshalle abgestimmt werden. Und zwar nicht über die von allen Wallauern erwartete 4-Feld Halle, sondern über die Basislösung! Ja, Wallau soll die Basislösung bekommen! Zumindest ist das die Beschlussvorlage für die anstehende STVV.
Presse
Unser Bericht

Bezugnehmend auf die HFBA Sonderziehung und der dort dem Magistrat in Auftrag gegebenen „Pro Kopf“ Aufstellung (wir berichteten) ergriff nach kurzer Einführung durch Frau Stang zunächst der Ex-Wallauer Bodo Tadewald das Wort.

Tadewald FWG

Bodo Tadewald FWG

Er wunderte sich, warum die von der Bausubstanz einzig vergleichbare Halle, nämlich die aus Langenhain, nicht in der Aufstellung auftauche. Andere Hallen die in vergleichbaren Zeiträumen gebaut wurden, seien enthalten, nur eben die große 3-Feld Halle aus Langenhain nicht. Er bat, die Aufstellung um die Beteiligung der TGS Langenhain zu erweitern. Frau Stang erwiederte, das es sich bei der Aufstellung nur um Hallen im Vereinsbesitz handele, und die Halle in Langenhain gehöre der Stadt und tauche deshalb nicht auf. Hier liegen der IG andere Informationen vor. Wir haben Zugriff auf den damals geschlossenen Vertrag zwischen TGS Langenhain und der Stadt Hofheim, aus dem klar hervorgeht, das der Verein und NICHT die Stadt Eigentümer ist. Das kann man als Bürgermeisterin natürlich schon mal verwechseln, da die Stadt die Investionskosten der Halle, die Investitionskosten der angegliederten Gaststätte, sowie der darüberliegender Wohnung komplett getragen hat. Auch trägt die Stadt sämtliche Unterhaltskosten, obwohl die TSG Langenhain Eigentümer ist, quasi ein Rundum-Sorglos-Paket. Da soviele Kosten bei der Stadt auflaufen kann man als Bürgermeisterin und Kämmererin natürlich glauben Eigentümer zu sein, dem ist aber nicht so. Demnach sollte diese Halle auch in der pro Kopf Aufstellung enthalten sein sollte.

Dann führte Herr Tadewald an, das es sich auch bei der aktuell in Bau befindlichen Brühlwiesen Halle 2 um keine Halle der Stadt handele, die Stadt sich aber auch hier mit 49% der insg. 5,6 Mio Euro Baukosten beteilige, nur um dem TV Hofheim zu ermöglichen, diese Halle nach Schulschluss mitzunutzen.
Zudem sei seiner Meinung nach das Beteiligungsangebot des TVW von ca. einer halben Millionen auch im Vergleich zu den anderen Vereinsbeteiligungen pro Mitglied gar nicht schlecht, man liege damit eigentlich im Soll.
Werner Steinmann FDP

Werner Steinmann FDP

Anschliessend führte Herr Werner Steinmann (FPD) an, wieviel Stunden ehrenamtlicher Eigenleistung die Mitglieder sowie der Vorstand des TV Hofheim bei der Sanierung der „alten“ vereinseigenen Halle bereist erbracht hat. Knapp 4.000 Stunden seien bereist zusammen gekommne, plus ca. 1.500 vom Vorstand. Dies wünscht er sich auch seitens des TV Wallau. Aber soll man sich denn einbringen, wenn es noch garnichts zu tun gibt??? Wir die IG sind uns ziemlich sicher, das wir solche Zahlen auch erreichen können, wenn wieder alle Wallauer mobilisiert werden und es dann tatsächlich mal losgegangen ist.

Frau Stang betonte das auch damals der TV Hofheim ursprünglich eine große neue Halle bauen wollte, sich dann aber besann und die alte eigene Halle „revitalisierte“. Das dürfte in Wallau wohl nicht in Frage kommen, denn weiterhin betonte sie, dass die Stadt selbst bei der Basislösung ja einen großen Betrag in Wallau einbringen wird und dabei die Erlöse aus dem LH-Grundstück benötigt, um diesen zu refinanzieren. Wörtlich sagte Sie, dass die Erlöse aus dem Grundstück jetzt „einfach mal so vereinnahmt worden“ sind, und das es sehr fraglich ist, ob tatsächlich die angesetzten 2,7 Mio Euro erzielt werden können.
Dann ging Frau Stang auf das Angebot des TVW ein, welches ja nur noch 469.000 Euro betrüge. Damit sei es ja weniger geworden als die damals vereinbarte Beteiligung der Kunstrasenoffensive, wo der TV die Hälfte der insg. 1,2 Mio Euro tragen wollte (darin auch der Anteil für die Tartanbahn). Sie wunderte sich, warum man jetzt seitens des TVW auf einmal weniger anbieten würde. Was Sie dabei aber ausser Acht ließ ist die Tatsache, dass es sich bei dieser Zahl um die Netto-Beteiligung des TVW handelte. Im Gegensatz dazu würde von den damals angebotenen 600.000 Euro aber noch die Fördergelder von Kreis und Land abgehen, so das das neue Angebot des TVW doch deutlich höher ist als das ursprüngliche. Die IG fragt sich zu dem, welche Belastung man denn einem gemeinnützigen Verein überhaupt aufbürden darf, sind 1/2 Million denn nicht genug?
Volker Stingl TVW

Volker Stingl TVW

Dann wurde Herr Stingl zu Wort gebeten. Eigentlich ungewöhnlich, dürfen sich doch Gäste nicht an den Diskussionen beteilgen. Auch er stellte klar, das das Angebot des TV von 500.00 Euro in wirklich aber eher bei 900.000  Euro liegt, berücksichtigt man den Punkt, das man das Geld ja nicht „umsonst“ bekomme und dafür schließlich Zinsen zahlen müsse. Herr Stingl erklärte. Im übrigen dürfe man durch die Zusammnelegung der beiden Bauvorhaben Sportplatz und Halle auch nur mir einer Förderung von Land und Kreis rechnen, anstatt mit 2 Förderungen, für jedes Projekt eine.

Dann schlug er vor zu prüfen, wir groß denn die Lücke ist, berücksichtigt man die Beteiligung Stadt und Kreis sowie sämtliche Förderungen. Erst dann könne der TV sich die Frage stellen, ob er diese Delta schliessen kann oder eben nicht. Zudem bemängelte er, und dem können wir nur in aller Deutlichkeit zustimmen, das es, nachdem nun der TVW ein Angebot abgegeben hat und die Stadt ja 3 Mio € Beteiligung forderte, es keinerlei Verhandlungen mehr gab. Wie kann das sein, warum tagt die Lenkungsgruppe Recht & Finanzen (bestehende aus Vertretern des TV sowie Stadt) nicht mehr? Die letzte Sitzung liegt schon über ein halbes Jahr zurück! Wie kann dieser Punkt unverhandelt sein, aber jetzt wird über die Basislösung abgestimmt? Das passt doch hinten und vorne nicht zusammen. Herr Tadewald fasste daraufhin zusammen, das es erst weiterer Gespräche bedarf und somit eine Erstellung der Beschlussfassung in dieser Sitzung unmöglich sei. Er beantragte zu vertagen.
Michael Henninger CDU

Michael Henninger CDU

Dann ergriff der CDU Fraktionsvorsitzenden Michael Henninger, dem das alles deutlich zu langwierig ist, und verteilte zum Erstaunen aller unter den Anwesenden einen Antrag, der schon mit SPD und CDU abgestimmt sei. Vor allem sei es seiner Meinung nach wichtig jetzt schnell etwas zu beschliessen, damit man noch die Möglichkeit habe, in den laufenden Haushaltdebatten 2014 der Stadt aber auch des Kreises, die entsprechenden Mittel einzustellen. Der Antrag enthielt folgende 6 Punkte und wird wohl in dieser Form auf der STVV kommenden Mittwoch den 13.11. zum Beschluss frei gegeben:

  1. Planungen für eine 3-Feld Halle auf dem Gelände der Schule werden unverzüglich aufgenommen
  2. Einleiten der Architektenvergabe
  3. Die Planung soll die Option beinhalten, später einen Mehrzweckraum oder ein 4. Feld anzubauen
  4. Die durch Punkt 3 enstehenden Mehrkosten sind zu beziffern
  5. Abschliessen der notwendigen Vereinbarungen mit dem Kreis
  6. Die Gespräche mit dem TVW über Optionen einer Lösung über die 3-Feldhalle hinaus sollen fortgesetzt werden
Daniel Philipp Grüne

Daniel Philipp Grüne

Daniel Philipp von den Grünen begrüsste diesen Antrag, damit man endlich voran komme. Auch die IG begrüßt die mögliche Einstellung von Mitteln in den Haushalt 2014, aber muss es denn für die Basislösung sein? Zudem wissen wir ja bereits seitens des Kreises, das dieser keinerlei Mittel für die LH in den Haushalt 2014 eingestellt hat. Fraglich ob er das noch kurz vor Toreschluss tun wird. Zudem forderte er noch nach dem Bespiel des TV Hofheim eine generelle Beteiligung der Vereine in Höhe von 10 % der Bausumme, siehe dazu unseren Kommentar auf der Startseite.

Indes glauben selbst wir nicht das sich bereits 2014 auch nur irgendein Stein gelegt wird oder gar ein Bagger rollt, auch wenn wir es uns sehr wünschen würden. Warum jetzt auf einmal diese Eile? Zussenfassend stellte Herr Tadewald fest, dass sich dieser Antrag so lese, als ob „jetzt erstmal eine 3-Feldhalle gebaut wird, was später kommt wird man dann sehen“.

Erschreckend wie wenig sich also an der Situation seit letztem Jahr Dezember geändert hat, bedeutet das doch nichts anderes wie damals: Die Stadt baut die Basislösung – will der TVW Wallau mehr, muss er zusehen wie er es finanziert!
Und das, liebe Stadt, lassen wir so nicht auf uns sitzen!!!!!

Historisches zu Sanierung oder Neubau

Im Bürgerinformationssystem der Stadt Hofheim, kurz „Allris“, zu erreichen unter http://www.sitzungsdienst-hofheim.de/bi/allris.net.asp, haben wir die folgende, höchst interessante Beschlussvorschlage aus dem Jahre 2010 gefunden.

Die Vorlage mit dem Titel „Ländcheshalle Wallau – Sanierung oder Neubau unter Berücksichtigung der Standortfrage“ ist eine vom Magistrat erstellte Vorlage und wurde im Dezember 2010 sowohl im Haupt- und Finanzausschuss (7. Dez) als auch auf Stadtverordnetenversammlung (STVV, 15. Dez) vorgelegt und auch über verschiedene Punkte abgestimmt.

Die komplette Beschlussvorlage findet man unter folgendem Link:
http://www.sitzungsdienst-hofheim.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=341&options=4

Als PDF-Version

Von dort aus gelangt man auch auf die gefassten Beschlüsse. Hier wurde am 7.12. im Haupt- und Finanzausschuss unter anderem der Neubau der Halle am alten Standort abgelehnt. Hier ein kurzer Auszug:

Stadtv. Wittchen stellt folgenden Antrag:Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, einem Neubau der Halle am alten Standort zuzustimmen. Abstimmung über den Antrag von Stadtv. Wittchen:
– 4 dafür –
– 6 dagegen –
– 1 Enthaltung –Damit ist der Antrag abgelehnt.

Bei der Abstimmung auf der STVV gut eine Woche danach stimmten dann immerhin über ein Drittel der anwesenden STV gegen die weitere Untersuchung eines Neubaus auf dem Gelände der TBS:

Beschluss:Die Realisierung des Neubaus auf dem Gelände der Taunusblickschule ist weiter zu untersuchen. Hierfür soll gemeinsam mit dem MTK ein Gesamtkonzept erstellt werden, das den gesamten Bereich überplant. Das heißt: Neubau Halle, Neubau Kunstrasenplatz, Entwicklungsmöglichkeiten Taunusblickschule und Anbindung an den KITA-Bereich.Eine Kostengegenüberstellung Neubau am alten Standort/Neubau auf dem Gelände der Taunusblickschule ist vorzulegen.- 29 dafür –
– 15 dagegen –

Damit ist der Antrag angenommen.

Aber auch die Dokumente im Anhang sind höchst spannend. Dort findet man unter anderem eine aus unserer Sicht sehr pessimistische Schätzung des Verkaufserlöses des Ländecheshallengrundstückes. Ebenso im Anhang eine weitere, wahrscheinlich mittlerweile überholte Planvariante des Neubaus auf dem Gelände der TBS mit der Nummer/Variante 3.2b.

Auch kann man den Schreiben entnehmen das für die laut Planung fast 4.000m² große Fläche des Geländes der TBS, welches per Erbbaurecht von Kreis an die Stadt „vermietet“ wird, ein jährlicher Erbbauzins von rund 10.000€ fällig wird.

Am Ende der Beschlussvorlage werden dann die Vor- und Nachteile der verschiedenen Szenarien beleuchtet. Hier die komplette Aufstellung:

Vor- und Nachteile:
Aus den Diskussionen innerhalb der Arbeitsgemeinschaft, der Bürgerversammlung, der Bevölkerung sowie mit den Verhandlungen des Main-Taunus-Kreises lassen sich die wichtigsten Argumente für die derzeit im Raum stehenden Lösungsmöglichkeiten zusammenfassen:
Vorteile Sanierung:

  • Beibehaltung des Standorts
  • Kostenersparnis gegenüber den Neubauvarianten (Stichwort Haushaltskonsolidierung)
  • Kostenersparnis, da ein viertes Hallenfeld nicht erforderlich ist (Schulturnhalle bleibt bestehen)
  • Planungsfreiheit (eingeschränkt)

Nachteile Sanierung:

  • Sporthalle kann zwar auf den technisch und energetisch neuesten Stand gebracht werden, allerdings kann aufgrund der bestehenden Kubatur eine optimale Raumaufteilung nicht realisiert werden
  • die Sporthalle kann während der Sanierungsphase nicht genutzt werden. Es ist mit einer Ausfallzeit von mind. 11 Monaten zu rechnen. Eine 100%ige Bereitstellung von Ausweichhallen ist nicht möglich
  • das Gelände der Ländcheshalle kann keiner anderen Nutzung zugeführt werden und deshalb auch nicht vermarktet werden. Der Vermarktungserlös liegt bei ca. 1,5 Mio. Euro

Vorteile Neubau auf dem Gelände der Taunusblickschule:

  • Beibehaltung der unmittelbaren räumlichen Nähe von Sporthalle, Sportplatz und Schule
  • Errichtung einer Halle, die sich in punkto technischer und energetischer Ausstattung sowie Raumaufteilung, unter Einbeziehung der Nutzerwünsche, auf den neuesten Stand bringen lässt
  • Flexibilität bei der Gestaltung von Hallennebenräumen (z.B. multifunktional nutzbarer Gymnastikraum)
  • Erzielung von Synergieeffekten (3-Feldhalle plus angegliedertem vierten Feld als Ersatz für die alte Schulturnhalle)
  • das bisherige Gelände der Ländcheshalle kann einer anderen Nutzung zugeführt werden und deshalb auch vermarktet werden. Der Vermarktungserlös liegt bei ca. 1,5 Mio. Euro
  • die alte Ländcheshalle könnte bis zur Inbetriebnahme des Neubaus genutzt werden (kein Nutzungsausfall)

Nachteile Neubau auf dem Gelände der Taunusblickschule:

  • höherer Kostenaufwand gegenüber der Sanierungsvariante
  • Mehrkosten für ein viertes Hallenfeld als Ersatz für die alte Schulturnhalle
  • Zusatzkosten für die geforderten Rück- und Umbaumaßnahmen am Schulgelände der Taunusblickschule über ca. 400.000.–€
  • Jährlicher Erbbauzins über ca. 10.000.–€
  • Beschaffung eines Ersatzgrundstückes für die derzeitigen Kindergartenparkplätze
  • eingeschränkte Möglichkeiten in städtebaulicher und gestalterischer Hinsicht, da die Stadt nicht Grundstückseigentümerin ist
  • weniger Stellplätze als am alten Standort

Vorteile Neubau am alten Standort:

  • Beibehaltung des Standorts
  • Errichtung einer Halle, die sich in punkto technischer und energetischer Ausstattung sowie Raumaufteilung, unter Einbeziehung der Nutzerwünsche, auf den neuesten Stand bringen lässt
  • Maximale Flexibilität bei der Gestaltung von Hallennebenräumen (z.B. multifunktional nutzbarer Gymnastikraum)
  • eventuell bessere Ausnutzung der vorhandenen Grundstücksfläche, auch unter städtebaulichen Gesichtspunkten
  • Kostenersparnis, da ein viertes Hallenfeld nicht erforderlich ist (Schulturnhalle bleibt bestehen)
  • keine Nutzungseinschränkung durch den Schulsport

Nachteile Neubau am alten Standort:

  • während der Abriss- und Neubauphase ist mit einer Ausfallzeit von mindestens 1 Jahr zu rechnen. Eine 100%ige Bereitstellung von Ausweichhallen ist nicht möglich.
  • höherer Kostenaufwand gegenüber der Sanierungsvariante
  • das Gelände der Ländcheshalle kann keiner andern Nutzung zugeführt werden und deshalb auch nicht vermarktet werden. Der Vermarktungserlös liegt bei ca. 1,5 Mio. Euro.

Was denkt ihr nun darüber? Schreibt uns Kommentare oder posted im Forum!

Offener Brief von A. Huiskes im Feb. 2013

In seinem offenen Brief von Mitte Februar 2013 an Frau Bürgermeisterin Stang und alle sonstigen Entscheidungsträger Hofheims stellt der Wallauer Alexander Huiskes „Die Causa Ländcheshalle“ sehr anschaulich und detailliert aus seiner Sicht dar. Zahlreiche, bereits seit Jahrzehnten vorherrschende Misstände beschreibt er ebenso wie die aktuelle Lage rund um das Thema „Ländcheshalle“. Dabei greift er in vielen Fällen genau unsere Argumente auf, geht aber des öfteren noch weit darüber hinaus. Insgesamt eine aus unserer Sicht super recherchierte und bestens ausgearbeitete Zusammenfassung  des kränkelnden Verhältnisses Hofheims und seinem Stadtteil Wallau.

Am 15.2.2013 hat Frau Bürgermeisterin Stang auf das Schreiben reagiert und eine, wie wir finden, recht knappe Antwort verfasst.

Der hat der Erbenheimer Anzeiger den offenen Brief abgedruckt. Allerdings in stark gekürzter Form. Wir empfehlen daher das komplette Schreiben zu lesen.

Offener Brief – Alexander Huiskes

Antwort von Frau Stang

 

Leserbrief im Erbenheimer Anzeiger:


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