Archiv für Aktionen

IG hinterfragt Planungen 28.04.2013

Kurz vor der Stichwahl am 28. April hat die IG nochmal beide Kandidaten Frau Stang und Herrn Exner angeschrieben und vor allem 2 Punkte aus den letzten erhaltenen Antworten und des Ergebnisse des Fragebogens herausgearbeitet. Sollten wir eine Antwort erhalten, welche wohl frühstens nach dem Entscheid im Wahlkampf zu erwarten ist, werden diese hier veröffentlichen.

Konkret geht es dabei um 2 Punkte:

1) Mangelnde Einbindung des Kreis in Gespräche

Dass der Kreis zu diesem Stadium, in dem ein schon relativ konkreter Vorentwurf der Halle vorliegt und bereits über Kürzungen des Raumangebotes gesprochen wird, nicht involviert ist wollten wir gar nicht glauben. Ebenso schleierhaft empfanden wir, dass es Lenkungsausschuß „Finanzen und Recht“ eben über Finanzen gesprochen wird, ohne dass der, neben Stadt und TV Wallau, dritte potentielle große Geldgebern (Vereins-Förderung und Anteil Schulsport) nicht an den Gesprächen beteiligt ist.

Das folgende haben wir dies bezüglich an beide Magistratsmitglieder eingereicht:

Wir haben beim Kreis, Herrn Kollmeier, nachgefragt und die Bestätigung erhalten, dass der Kreis bislang nicht zu den Gesprächen der Stadt mit dem TVW eingeladen war. Wir möchten Herrn Kollmeier mit folgender Aussage zitieren: „Wir haben in vielen Gesprächen zwischen Kreis- und Stadtverwaltung unsere Vorstellungen und die Eckzahlen bzw- bedingungen einfließen lassen und warten auf ein Signal bzw. Gesprächsergebnis der Verhandlungen zwischen der Stadt Hofheim und dem TV Wallau.“ Der Aussage von Herrn Kollmeier entnehmen wir, dass die Stadt grundsätzlich informiert ist über die relevanten Dinge im Bezug auf Anforderungen / Zusagen Kreis. Nun ist eine Situation entstanden, in der zumindest der TV Wallau verschieden Fragen in großer Runde diskutieren möchte.

Unabhängig davon, ob die Stadt dies als sinnvoll oder nicht erachtet, sollte man diesem Wunsch Rechnung tragen im Hinblick auf einen reibungslosen Fortgang der Gespräche. Wir möchten hier gerne auch noch auf die Situation mit der Betreuung verweisen, bei der sich bei einem gemeinsamen Ortstermin mit der Stadt, dem Kreis und Wallauern die Problematik der nicht ausreichend zur Verfügung gestellten Fläche für das eingeschossige Stellen von Containern an der Taunusblickschule noch im Rahmen des Ortstermins aufgeklärt hat.

2) Entkopplung Kunstrasen und Halle

Da sich aus unserer Sicht die Verhandlungen im Moment seht träge zeigen, richtige Fortschritte sind leider nicht zu erkennen, ist es für uns sehr fraglich, ob es tatsächlich bereits auf der Stadtverordnetenversammlung Anfang September zu einer finalen Abstimmung kommen wird und dadurch in absehbarer Zeit mit dem Bau der Halle begonnen werden kann. Da laut unseren Informationen die neue Kunstrasenplatz inklusive der neuen Laufbahn sowohl von finanzieller als auch von planerischer Seite in trockenen Tüchern zu sein schient, fragen wir uns, warum nicht nicht zumindest hier mal ein Zeichen gesetzt und mit dem Bau begonnen wird. Jetzt, wo man ja anhand des Erst-Entwurfes eventuell die  ungefähren Zu-Wege zur späteren Halle planen und damit abschätzen könnte, wo genau die Bagger und LKWs rollen werden, sollte man aus unserer Sicht diese Entkopplung neu bewerten.

Konkret haben sehen wir folgende Punkte, welche wir ebenfalls an die beiden Stichwahl-Kandidaten einreichten:

Wir möchten Sie bitten noch einmal abzuwägen, ob eine Trennung der Projekte Hallenneubau und Kunstrasenplatz nicht doch sinnvoller wäre. Wir halten die Argumentation, auf Grund derer die beiden Projekte verknüpft werden nur für eine potentielle Unannehmlichkeit, aber nicht für ein K.O. Kriterium. Vor allem nicht, wenn man die Vorteile einer Trennung dem gegenüberstellt.
Aus unserer Sicht gibt es eine Reihe an Vorteilen:

Emotional
Viele Wallauer teilen unsere Sicht, dass in Wallau Dinge auf die lange Bank geschoben werden (Halle, Sportplatz, Betreuung). Durch einen Baubeginn des Sportplatzes könnte die Stadt zeigen, dass dem nicht so ist.

Politisch / Verwaltung
Die „Baustelle“ Sportplatz wäre damit schon mal geschlossen und kein Politiker und auch kein Mitarbeiter aus der Verwaltung müsste sich mit dem Thema mehr auseinandersetzen insofern er nicht an der tatsächliche Umsetzung
mitarbeitet.

Fördergelder
Das Land Hessen bewilligt pro Jahr nur eine Fördermassnahme im Main-Taunus-Kreis (laut einer Auskunft, die wir vom Kreis erhalten haben). D.h. eine zu enge Verzahnung von Halle und Sportplatz wird dazu führen, dass es Schwierigkeiten geben wird innerhalb eines kurzen Zeitraums zweimal Fördergelder
des Landes zu generieren.

Sportlich
Die Abteilung Fußball des TV Wallau wird von einer zügigen Umsetzung 
der Kunstrasenoffensive sehr profitieren. Derzeit leidet diese nicht nur unter dem Status Quo, sondern auch unter der Ungewissheit wie und wann es weitergehen wird.

Baulich
Wir hoffen sehr, dass die Baustellenzufahrt nicht über das Gelände des Sportplatzes erfolgen wird, da Fahrzeuge, wenn sie das Fußballervereinsheim mfahren auf jeden (!!!) Fall über die Laufbahn des Sportplatzes fahren müssten. Außerdem würde diese Zufahrt den Sportplatz von den Umkleiden abschneiden, d.h. die Nutzung des Sportplatzes wäre erheblich beeinträchtigt. Ohne dass wir uns in der Einrichtung von Baustellen auskennen, halten wir eine Zufahrt über den Parkplatz der Taunusblickschule bei gleichzeitigem Verlegen des Eingangs der Taunusblickschule auf die Rückseite für die deutlich bessere Lösung. Das ist auch eine Sache in unserem eigenen Interesse, da die Mehrzahl von uns bei Baubeginn selbst Kinder in der Taunusblickschule haben wird.

Planerisch
Bei der Entkopplung werden auch die Kosten entkoppelt. Damit wäre ein Kostenbauteil aus der Planung der großen Lösung entfernt, bzw. genau beziffert. Nachfolgend würde es dem TVW auch leichter fallen, seine Beteiligungsmöglichkeiten dann für die Ländcheshalle (Generierung Fördergelder & Eigenbeteiligung) besser einschätzen und kalkulieren zu können.

Warten wir ab, ob wir darauf eine Antwort erhalten. Bisher muss man sagen, das trotz des wahrscheinlich zeitraubenden Wahlkampfes Frau Stang und Herr Exner uns immer bereitwillig und auch meist zeitnah geantwortet haben. Hoffentlich auch noch nach der Wahl-Entscheidung …

Unterschriften erfolgreich übergeben 2.3.2013

fb2Auch die 2. Demo war wieder ein voller Erfolg: Über 500 Demonstranten schlängelten sich durch Wallau bis hin zur Ländcheshalle, wo die 3.212 gesammelten Unterschriften an den Empfänger der Petition, Frau Bürgermeisterin Stang übergeben wurden!

videotextWir waren ja anfangs etwas skeptisch, wie unsere, und damit Wallau’s erste richtige Demo, also ein Marsch von einem zu einem anderen Punkt, wohl verlaufen würde. Auch hatten wir die Befürchtung, das der Lauf eventuell ganz ruhig vonstatten geht und es vielleicht eher einer Art „Trauermarsch“ als einer hitzigen und emotionalen Demo gleichen wird.

Doch wir wurden Dank euch eines besseren belehrt –
          Die Demo war ein voller Erfolg!
Lautstark und grandios musikalisch begleitet von Wallauer Musikern aus den Reihen der Ländchesmusikanten und der Taunusmusikanten wurde der Demozug zu einem echten Spektakel. Die vielen Schilder und Plakate, die nimmermüden Gesänge unterstützt durch Trompeten, Rasseln und sonstiger Lärminstrumenten – All‘ das zeigt und bestätigt uns, das wir mit unseren Maßnahmen und Aktionen auf dem richtigen Weg sind. Wallau zeigt Einigkeit, steht als Einheit hinter dem Ziel, sich für den „Erhalt bzw. Ausbau der Raumkapazitäten für Sport UND Kultur in Wallau“ einzusetzen. Und das macht uns unheimlich stolz und wir sagen allen DANKE dafür!!!

Frau Gisela Stang

Auch bedanken möchten wir uns hier nochmals bei allen politischen Vertretern Wallaus und Hofheims für ihr Erscheinen, vor allem bei Frau Stang für ihre Bereitschaft, die Übergabe in der „Höhle des Löwen“ durchzuführen.

Wer möchte, kann sich hier nochmal unsere Demo-Rede ansehen. Darin gehen wir auch kurz darauf ein, wie es nun demnächst weiter geht… Das ist in erster Linie davon abhängig, wie es in den Gesprächen und Verhandlungen zwischen der Stadt und dem TV Wallau voran geht. Wir werden wie gewohnt aber alle Aktivitäten auf unserer Seite veröffentlichen.

Auch stellen wir natürlich auf der Seite Infomaterial wieder alle Presseartikel zur Verfügung, hier schon mal die ersten Artikel und der kurze Bericht im Nachrichtenblock der heutigen Hessenschau:

Neben unseren eigenen, hier veröffentlichten Bildern, die uns hoffentlich wieder zahlreich an info@wallauer-fuer-wallau.de zugemailt werden, gibt es auf Rudynet bereits schöne Aufnahmen zu bewundern.

Offener Brief der IG an STVV 13.2.2013

In einem offenen Brief an alle Hofheimer Stadtverordneten STV haben wir noch einmal ausdrücklich unsere Position und unsere Sicht der Dinge klargestellt. Dies war aus unserer Sicht zwingend notwendig, da es gerade wieder bei der letzten Stadtverordnetenversammlung STVV augenscheinlich wurde, das offensichtlich doch nicht alle STV zum Thema „Ländcheshalle“ gut und ausreichend informiert sind. Wir sind der Meinung, jeder STV sollte genau wissen für was er in diesem Fall die Hand hebt – und zu welchem Zeitpunkt!

Dies haben ja die insg. 7 Fragen der Grünen bei der letzten STVV nochmal unterstrichen: selbst innerhalb der größten Hofheimer Fraktion sind noch viele Punkte offen!

Einige davon, wollten wir mit dem offenen Brief zumindest aus unserer Sicht klären. Uns ist durchaus bewusst, das wir uns mit den Beispielen und Kalkulationen am Ende des Briefes im spekulativen Bereich befinden. Jedoch kann man bei einiger Überlegung fest stellen, das die Zahlen zumindest die Richtung der Dimensionen aufzeigt, die am Ende wohl Fakt sein werden.

Hier geht’s zum kompletten Anschreiben:  Anschreiben_StVV_20130212

Einige Presseartikel sind bereits veröffentlicht:

Jetzt noch unsere zugehörige Pressemitteilung, der wir auch den kompletten offenen Brief mit angehängt hatten:

Offener Brief an die Hofheimer STVV – Die IG WfW stellt ihre Position dar

Nachdem auf der Hofheimer Stadtverordnetenversammlung am 6. Februar eine hitzige Debatte zum Thema Ländcheshalle entbrannt ist und viele Fragen zum Thema Finanzen offen geblieben sind hat die IG Wallauer für Wallau sich mit einem offenen Brief an die Hofheimer Stadtverordneten gewandt. Darin erläutert die IG ihre Sicht der Dinge zum Thema Hallenkapazität. Neben der Zusammenfassung ihrer Position befasst die IG sich in ihrem Schreiben schwerpunktmäßig mit dem Thema Hallenfinanzierung.

In der Stadtverordnetenversammlung am 6. Februar hat Frau Bürgermeisterin Stang darauf hingewiesen, dass der TV Wallau sich wie alle anderen Hofheimer Vereine finanziell an der Finanzierung von Sportstätten beteiligen müsse. Dabei wurden auch Vergleiche zur Kunstrasenoffensive in anderen Stadtteilen gezogen. Allerdings wurde hier der Eindruck erweckt als ob sich der TV Wallau bislang nicht an Investitionen in die Sportanlagen in Wallau finanziell beteiligen würde. Diesen Sachverhalt stellt die IG klar und bring die Fakten auf den Tisch. Für den Kunstrasenplatz in Wallau hat der TV Wallau bereits vor einiger Zeit eine feste Zusage gegeben knapp 600.000 € an Finanzierungskosten zu übernehmen.

Hierbei plant der TV Wallau die Hälfte der Summe über Fördermittel zu generieren und die andere Hälfte selbst zu tragen. Bei dem geplanten Hallenneubau soll sich der TV Wallau nun erneut beteiligen. Zahlen wurden bislang von keiner der Parteien genannt, aber das tut die IG in ihrem Schreiben an die Stadtverordneten mit Hilfe einer Modellrechnung, die zeigt wie sich die Belastungen über die beteiligten Parteien verteilen werden. So wird vorgerechnet, dass die Stadt für einen Basislösung kein Geld in die Hand nehmen muss.

Bei angenommenen Gesamtkosten von 4 Mio. EUR verbleiben nach Abzug des Erlöses für den Grundstückverkauf der Ländcheshalle und nach Abzug der Beteiligung des Kreises gerade mal 330.000 EUR an Investitionen. Diese wiederum können dann von der zu erwartenden Grunderwerbssteuer bezahlt werden.

Diese „Kosten“ der Stadt Hofheim sind fix auch bei einer erweiterten Lösung, da sämtliche Erweiterungen komplett vom TV Wallau durch Eigenleistung und Fördergelder zu tragen sind. So käme bei angenommenen Gesamtkosten von 6,5 Mio. EUR für eine Lösung, die die Hallenkapazität erhält, und angenommenen Kosten von 4. Mio. EUR für die Basislösung Kosten von 2,5 Mio. EUR auf den TV Wallau zu. Davon werden im besten Fall 850.000 EUR über Fördergelder zu erzielen wären, d.h. eine Belastung von 1,65 Mio. EUR über die Fördergelder hinaus wäre vom TV Wallau zu erbringen!!!

Wie gesagt, die Stadt kommt bei dieser Finanzierung ohne echte Investition aus. Der TV Wallau dagegen muss neben den knapp 600.000 EUR für den Sportplatz noch 2,5 Mio. EUR für die Halle aufbringen. Das addiert ich auf mehr als 3 Mio. EUR. Zur Erinnerung, in Wallau soll kein Schloss Neuschwanstein errichtet werden, sondern lediglich die heutige Kapazität erhalten werden. Dass sich da in Wallau Widerstand regt dürfte nun wirklich keinen mehr verwundern. Die viel beschworene Gerechtigkeit innerhalb Hofheims bedeutet aus Wallauer Sicht also eine weitere Nullinvestition in Wallau bei gleichzeitiger Steuerverschwendung in anderen Bereichen, siehe beispielsweise Hotel Rosenberg und Zuschüsse Parken.

LH großes Thema auf der STVV am 6.2.

Die Ländcheshalle ist mal wieder Thema einer Stadtverordnetenversammlung.
Aus unser Sicht dürfte diese Sitzung sehr interessant werden, wird doch über die LH diesmal wesentlich mehr als diskutiert werden als noch bei der letzten STVV.

Ein Kommen lohnt sich bestimmt!

Details zur Sitzung:

  • 20. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Hofheim a.T.
  • Datum: Mi, 06.02.2013
  • Zeit: 18:30
  • Raum: Obergeschoss der Stadthalle
  • Ort: Chinonplatz 4, 65719 Hofheim am Taunus

Unter TOP 23 gibt es eine grosse Anfrage der Fraktion der Grünen, siehe
http://www.sitzungsdienst-hofheim.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=898&options=4

Die Anfrage beinhaltet folgende Punkte und deckt sich in weiten Teilen mit Fragen, die bereits vom TVW gestellt wurden:

Um alle Aspekte in den auch öffentlich geführten Diskussionen um den Neubau der Ländcheshalle einordnen zu können, bitten wir den Magistrat um die Beantwortung folgender Fragen:

1. Ist das seinerzeit erstellte Gutachten bezüglich der Sanierung der Halle noch zutreffend und in finanzieller und sportlicher Hinsicht auch jetzt noch relevant?

2. Können wir darüber hinaus eine genaue Gegenüberstellung bekommen, welche die Sanierung bzw. den Neubau einschließlich Schulturnhalle und Verkauf des Grundstücks der alten Halle einbezieht?

3. Ist der Kreisausschuss in die Planungen -. über die damalige Machbarkeitsstudie hinausgehend – einbezogen und wie wird die finanzielle Beteiligung des Main-Taunus-Kreises aussehen? Gibt es Gelder schon im Kreishaushalt?

4. Welche rechtlichen, finanziellen, vertraglichen Gegebenheiten liegen/lagen für die Sporthallen in Lorsbach, Diedenbergen und Hofheim- Kernstadt vor? Welches sind im Einzelnen die Parallelen zu Wallau auch bezüglich des Vermögens der Sportvereine? Sind die Mitgliederbeiträge vergleichbar?

5. Welches genau sind die Gemeinsamkeiten zwischen der Kunstrasenoffensive in Lorsbach und Diedenbergen und dem Bau der neuen Ländcheshalle in Wallau?

6. Welches sind genau die Fördergelder „ im höheren 6-stelligen Bereich“, die der TV Wallau wird generieren können, wenn er die Bauträgerschaft übernimmt?

7. Sind Fördermittel oder Zuschüsse auch ohne Bauträgerschaft des Vereins möglich?

Stellungnahme der Bürgermeisterkandidaten

Wir hatten in einem offenen Schreiben alle 3 zur Wahl stehenden Bürgermeisterkandidaten um deren persönliche Meinung allgemein zum „Bauvorhaben Wallau“ gebeten, hier unser Anschreiben .

Heute nun haben wir alle Antworten vollständig zusammen, so das wir diese bereist an die Presse weitergeben konnten (die Nachfrage nach diesen Stellungnahmen war ausserordentlich groß!), und können diese nun auch hier veröffentlichen.

Hier könnt ihr uns dazu euer Feedback geben.

Unten nun die drei Antworten, geordnet nach Eingangsdatum:

Antwort von Gisela Stang (SPD)
Antwort von Wolfgang Exner (CDU)
Antwort von Horst Schneider (Die Grünen)

Die Presse hat auf unsere Mitteilung von gestern und die eingereichten Antworten auch bereits reagiert, zu finden wie immer auf Seite Infomaterial.
Hier die ersten Artikel:

 

Stellungnahme der IG zu den Antworten

Auch wir haben bereist eine Stellungnahme zu den Antwortschreiben der 3 Bewerber an die Presse gegebe, diese wurde auch zum Teil schon veröffentlicht:

Weitere Presseberichte werden wir immer auf der Seite Infomaterial veröffentlicht.

 

Information des Schulelternbeirates

In einem offenen Brief haben gestern (Montag den 28.1.2013) Jennifer Janz (Vorsitzende des Fördervereins der Schule) und Ulrike Burkart (Schulelternbeirat) alle Eltern der Schulkinder der Taunusblickschule über den aktuellen Stand und deren Gespräche mit dem zuständigen Schuldezernenten informiert. Darüber hinaus rufen sie dazu auf, uns, die IG Wallauer für Wallau weiterhin so tatkräftig zu unterstützen.

Hier der Brief:

Hallo liebe Eltern,

wir, Jennifer Janz (Vors. Förderverein) und Ulrike Burkart (Schulelternbeirat), bitten Euch um Eure Unterstützung:

Die Diskussion um den Neubau der Ländcheshalle betrifft uns als Eltern mit Schulkindern unmittelbar.

Sachlage: Die neue Ländcheshalle soll als 3-Feldhalle auf dem Grundstück der Schule gebaut werden. Dieser Bau wird die Wiese am Parkplatz und den größten Teil des vorderen Schulhofes einnehmen. Gleichzeitig soll die Schulturnhalle abgerissen werden, zumal sie sanierungsbedürftig ist und um dort neuen Platz für einen Schulhof zu gewinnen.
Die Schule bekommt für die Überlassung des Grundstücks, gemäß Zusage von Kreis (zuständig für die Schule) und Stadt (zuständig für die Ländcheshalle), das Nutzungsrecht für – ein – Feld in der neuen Halle täglich bis 18 Uhr. Dies steht auch im Zusammenhang mit dem Antrag der Schule eine Ganztagsschule zu werden. Im Rahmen derer gäbe es bis 18 Uhr ein Sportangebot für die Kinder.

Die Schule wird im Sommer 2014 in das Projekt: „Pädagogische Mittagsbetreuung“ aufgenommen. Zu welchem Zeitpunkt die TBS eine Ganztagsschule sein wird, ist völlig offen. Zumal das Schulgebäude vorher erweitert, umgebaut und saniert werden muß.

Bei größeren schulischen Veranstaltungen (Einschulung, Weihnachtsfeieren und ähnliches) müßte die ganze Ländcheshalle gesperrt werden, da die zugelassene Personenzahl pro Feld überschritten werden würde. Ebenso würde die Halle bei Großveranstaltungen (Karnevall, uä) für die Schule gesperrt. Der Schulsport müßte ausfallen.

In einem Gespräch mit Herrn Kollmeier, Schuldezernent, haben wir, Frau Benig und Ulrike Burkart, uns mit Nachdruck gegen diese Nutzungsmöglichkeit ausgesprochen und den Bau/Erhalt von 4 Feldern samt Nebenräumen gefordert, weil es für die positive Entwicklung der Kinder es unbedingt erforderlich ist, dass diese sich uneingeschränkt sportlich betätigen können. Zudem wird es immer wieder zwischen Schule und Vereinen betreffend außerplanmäßiger Nutzungen zu Konflikten kommen, die vermeidbar sind.

Wann machen die Kinder bei 3-Feldern in Zukunft ihren Sport?

– Im Rahmen der Schule (1. bis 4. Kasse) bis 18 Uhr, wahrscheinlich ohne Mannschaftssport
– Außerhalb der Schule und nach der 4. Klasse: bis 18 Uhr individual Sport, ab 18 Uhr Mannschaftssport möglich, wobei pro Tag nur max. 3 Mannschaften trainieren könnten (je 1,5 Std).
Zur Zeit gibt es bis zu 5 Trainingseinheiten pro Tag und Einzelsportarten werden gleichzeitig in der Schulturnhalle durchgeführt.

Wo machen unsere Kinder bei 3-Feldern in Zukunft ihren Sport?

Viele Kinder werden in andere Vereine abwandern, um überhaupt ihren Sport ausüben zu können und um nicht erst abends zu trainieren. Die Sportmöglichkeiten für Jugendliche werden zu rd 50% entfallen. Hinzu kommt die Zeit, die Hin- und Rückfahrt benötigen und hier sind dann auch Mama-/Papataxi und Fahrgemeinschaften gefordert.

Unsere Kinder werden in der Ausübung ihrer sportlichen Aktivitäten absolut einge-schränkt.

Deshalb müssen weiterhin 4 Felder zzgl Nebenräumen zur Verfügung stehen, wie jetzt auch!

Wir bitten Euch:

Bitte unterstützt die Interessengemeinschaft Wallauer für Wallau.
Bitte beteiligt Euch an den verschiedenen Aktionen und besonders an der Unter-schriftenaktion.

http://wallauer-fuer-wallau.de/

Vielen Dank und liebe Grüße

Jennifer Janz und Ulrike Burkart

Demo Eröffnungsansprache jetzt öffentlich

Die Eröffnungsrede der Demo vom 19.1.2013 hatten wir seiner Zeit schon an die Pressevertreter weitergereicht, damit möglichst auch nur das in der Presse erscheint, was tatsächlich gesagt wurde.

Jetzt bieten euch die Möglichkeit, die Rede auch noch mal zu lesen und stellen sie hier online: Demo Rede 20130119.

Der Grund warum wir dies tun ist, ist das viel positive Feedback aus Wallau. Oft wurde an uns herangetragen, das erst die Demo bzw. die Rede vieles so richtig klar gestellt hat. Jetzt wollen wir allen die Möglichkeit bieten, die Rede nochmal lesen zu können.

Erste Demo ein voller Erfolg

Ganz toll was gestern in Hofheim los war…
Wir von der IG sind total begeistert und mächtig stolz, was ihr gestern mit uns dort veranstaltet habt, einach spitze!!!!

Riesen Danke Schön der IG an Alle!!!! img_3710

An dieser Stelle wollen wir allen Helfern, Ordnern, allen Spendern und Ausgeber von Glühwein, Äppler, O-Saft, Kuchen, Kinderpunsch, Muffins, Tee und so weiter unseren herzlichsten Dank. Wir denken das erst durch eure Untersützung in eisigster Kälte die Kundegebung zu einem, wie wir finden, riesen Erfolg geworden ist. Und das nicht nur für uns, sondern auch für die Vereine, Politiker, Kinder… Einfach für ganz Wallau!!!!!

Bitte schaut auf der Seite Infomaterial, dort werden alle Presseartikel veröffentlicht.  Auch auf Rudynet sind bereits viele tolle Bilder verfügbar, siehe http://www.rudynet.de/2013/01/demo-am-19-jan-2013-in-hofheim/

Hier einige Pressebeiträge:

Für alle die es nicht gesehen haben, hier der Link zu unserem Beitrag in der Hessenschau vom 19.1.2013:

Bürger-Demo gegen Spar-Turnhalle in Wallau
Der Neubau der Turnhalle in Wallau im Main-Taunus-Kreis sorgt für Aufregung. Der Turnverein will auf einem Schulgelände eine große Lösung mit mehr Tribünenplätzen. Der Stadt fordert: Dann muss der Turnverein auch mitbezahlen. Am Samstag demonstrieren Bürger, um die Spar-Variante zu verhindern. Zum Beitrag

Der Wiesbadener Kurier hat neben einem Pressebericht auch ein Videobeitrag veröffentlicht, hier geht’s zum Video.

Und gebt uns im Forum bitte auch Rückmeldung, wie hat’s euch gefallen, kommt ihr wieder, was hätte besser sein können, welche Punkte müsste man mehr herausstellen usw. Auch wenn der Name der bereits von Animus eröffneten Diskussion positiv klingt, nehmen wir natürlich neben positiver auch negative Kritik auf. Zur Diskussion

Aufgrund der überragenden Resonanz ist die Aktion „Wallau zeigt Flagge“ vorerst verlängert bis zur Übergabe der Unterschriftenlisten. Also: Die Fahnen bleiben hängen!!!

 

Ausserdem sind wir im „Recall“, d.h. es muss ja nun mindstens eine weitere Demo folgen !!!

Unterstützer für Demo

Wie auf unser Demo-Seite beschrieben, sind wir für jede Unterstützung dankbar. Wir haben ein gemeinsames Ziel, und dafür sollten wir auch zusammen kämpfen!!!!

Auf dieser Seite werden bereits eingegange Angebote zur Unterstützung veröffentlicht, so das man sich orientieren kann was noch fehlt. Und das ist aktuell noch so einiges 🙂

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Nicole Schneider (Bügelstube Wallau), die als Erste ihre Hilfe angeboten hat und uns auch ganz toll mit einer eigenen Aktion unterstützt, nämlich einer Beamer-Projektion mit Aufruf an der Unterschriftenaktion teilzunehmen. Diese ist abends am Anfang der Johann-Phillip-Schleicher Strasse zu sehen
Wir sagen: SUPER!

 Liste der Unterstützer

Eingegangen Unterstützer Unterstützt die Demo mit…
30.12.2012 Nicole Schneider
https://www.facebook.com/WallauerBuegelstube
2 Blechkuchen, Tische für und Betreuung der Kuchentheke, Bügelfolie für Demo T-Shirts
 01.01.2013 TV Wallau, Abt. Tischtennis Glühwein (inkl. Kocher, Tische, Becher)
 02.01.2013 Anke Müller
http://cherry-picking.de/
1000 Wallau-Aufklebern und Post- karten sowie deren Verteilung an der Demo und in Wallau
 03.01.2013 Lisa Roglic Flyer Verteilung
 03.01.2013 Antje Hein
http://www.identica-hein.de/
Flyer Verteilung
 03.01.2013 Kristin Holstein Flyer Verteilung
 03.01.2013 Anke u. Jürgen Müller
http://cherry-picking.de/
Flyer Verteilung
 11.01.2013 Thorsten Fein
http://www.hotel-gruener-wald.de/index_1.htm
40 Liter Apfelwein, Übernahme Druckkosten Demo-Plakate
 11.01.2013 Bernd Postler Musikanlage
 11.01.2013 Sven Scheid
http://www.scheid-industrie.com
Banner IG WfW
 11.01.2013 Gabi Schuchardt Banner IG WfW
 11.01.2013 Fahrschule Holger Hartmann
http://www.ha-ho.de/
Banner IG WfW
 14.01.2012 Bäckerei Schwenk 50 Reihenweck
 15.01.2012 Wallauer PC Service  Florian Bäuml
www.Wallau-PC.de
Kuchen

Die IG WfW auf der Stadtverordnetenversammlung 19.12.2012

Am gestrigen Abend, Mittwoch den 19.12., fand in Hofheim die Stadtverordnetenversammlung (STVV) statt, in der unter anderem auch die auf unserer Seite vorgestellte Beschlussvorlage (4 Punkte) zur Abstimmung stand. Unterstützt von ca. 12 weiteren Wallauern war die IG WfW vollständig vor Ort, um dort ein klares Signal zu setzen. Wir denken das ist uns auch gelungen.

Der erste Beschluss des Abends war recht amüsant, stimmten doch die Stadtverordneten (STV) über ein Antrag des Linken Fraktionsmitglieds Herr Hausmann ab. Herr Hausmann beantragte, doch zuerst die Arbeit zu machen, für die der Steuerzahler ja schließlich auch Geld bezahlen, bevor es dann zum gemeinsamen Weihnachtsessen aller STVs ginge. Bei der folgenden Abstimmung war seine Stimme die einzige dafür! Alle anderen STVs zogen es vor, pünktlich um 21 Uhr Schluss zu machen, egal wie weit man in der Tagesordnung gekommen sei, um das Essen nicht kalt werden zu lassen. Da liegt das leibliche Wohl offensichtlich näher als das der Bürger!

In der Folge wurde dann über schützenswerte Fledermäuse, Spielautomaten, die Hundesteuer und weitere hoch brisante Themen diskutiert und abgestimmt. Der eben angesprochene Herr Hausmann von der Linken lieferte sich regelrechte Wortgefechte mit dem 2. Stadtrat Winckler, sogar der Vorwurf von „Alzheimer“ wurde geäußert.

Dann ging es zu den Reden der einzelnen Fraktionen zum Haushaltsplan 2013. Einige befanden diesen für zustimmbar, andere Fraktionen wiederum legten Einspruch ein. Als dann aber der Sprecher der FWG-Fraktion und Ex-Wallauer Bodo Tadewald das Wort „Ländcheshalle“ erwähnte, wurde es im Publikum in den Reihen der „Wallauer-Fraktion“ schlagartig ganz leise. Als sich dann Herr Tadewald noch dazu öffentlich wunderte, das in den vorausgegangen Reden (Grüne, SPD, CDU) niemand auch nur eine einzige Silbe über das Projekt in Wallau bzw. die Ländcheshalle verlor (auch das zeigt unserer Meinung nach welchen Stellenwert Wallau in Hofheim geniest), brach bei allen Wallauern tobende Applaus aus. Diese hielt sich ca. 15 Sekunden, bevor dann der der Sprecher der STVV ermahnend erwähnte, dass Applaus nicht auf deren Sitzungsordnung stünde bzw. nach irgendeinem Paragraphen nicht gestattet sei! Herr Tadewald äußerte dann noch, dass es ihm trotzdem gefallen hat, auch wenn es nicht erlaubt wäre!

Die Sitzung nahm im Anschluss weiter ihren Verlauf, der Vetreter der Linken Herr Hausmann und Stadtrat Winckler zogen ihre persönlichen Schlagabtausch fort, bis es dann endlich zu TOP20 „Abstimmung Beschlussvorlage Ländcheshalle“ kam.

Die Abgeordneten sollten über folgende 4 Punkte der Vorlage 2012/193 abstimmen. Die Abstimmung erfolgte für jeden Punkt separat:
1. Von der Vorlage wird Kenntnis genommen.

2. Auf dem Gelände der Taunusblickschule wird die Ländcheshalle neu gebaut.

3. Der Magistrat wird beauftragt, die Planungen mit dem TV Wallau auf der Grundlage der Ergebnisse des Workshops und des Beschlusses der außerordentlichen Jahreshauptversammlung mit dem Ziel einer gemeinsamen Lösung durchzuführen.

4. Sollte es zu dieser gemeinsamen Lösung nicht kommen, wird das dargestellte Basisprogramm realisiert

Der 4. Punkt wurde vom Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschuss in seiner Sitzung vom 11.12.2012 durch Ergänzung einer zeitlichen Komponente geändert und verschärft.

4. Sollte es zu dieser gemeinsamen Lösung bis zur Sitzung nach der Sommerpause nicht kommen, wird das dargestellte Basisprogramm realisiert.

Vor der Abstimmung war es wiederum die FWG in Person von Herr Tadewald mt einem Antrag den Punkt 4 erneut zu verändern und dann über diesen veränderten Punkt 4 abzustimmen.

Der geänderte Wortlaut lautete:
4. Nach der Sommerpause ist die StVV in einer Vorlage über das Ergebnis der Beratungen mit dem TV Wallau zwecks abschließender Entscheidung zu unterrichten.

Inhaltlich befeutet das, dass bei einem Scheitern der Gespräche nicht automatisch die Basislösung zum Zug kommen muss. Allerdings könnte dies dennoch passieren.

Diesem Antrag wurde ebenso zugestimmt wie den ersten 3 Punkten. Punkt 2 war kein einstimmiger Beschluss. Gegenstimmen (wir meinen ca. 8 gezählt zu haben) kamen hier besonders aus den Reihen der Linken, Grünen und SPD.

Als der Abstimmung zu Punkt 20 verlesen war, standen die Vertreter der IG WfW auf und hielten Plakate in die Höhe (Fotos veröffentlichen wir noch), um die Aufmerksamkeit der STVV auf uns zu lenken. Wiederum bekamen wir einen „Rüffel“ von Herrn Vater, denn Plakate hochhalten steht offensichtlich auch nicht auf der Sitzungsordnung, welch Wunder!

So setzten wir uns wieder ganz brav hin, warteten bis um 21 Uhr die Sitzung natürlich pünktlich beendet wurde, um uns dann noch bei Herrn Tadewald dafür zu bedanken, das er als Einziger wenigstens das Wort „Ländcheshalle“ in den Mund genommen hatte. Zu erwähnen ist noch das 1. Stadtrat Wolfgang Exner direkt nach Sitzungsende auf uns zukam und seine prinzipielle Gesprächsbereitschaft anbot. Auch der Bürgermeisterkandidat der Grünen Herr Schneider zeigte sich uns gegenüber gesprächsbereit. Das finden wir sehr positiv, ist es doch unser Ziel gerade auf die Politiker der STVV zuzugehen, um Gespräche zu suchen und Überzeugungsarbeit zu leisten.

So weit der Bericht aus Hofheim!


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