Beschreibung der aktuellen Situation – 01.01.2013

Zum Jahresbeginn wünschen wir zuerst mal ein frohes neues Jahr, mögen unsere Ziele in Erfüllung gehen. Zudem wollen wir an dieser Stelle einen kurzen Überblick über die aktuelle Situation bringen, der die verschiedenen Positionen und die weiteren Planungen und Aktivitäten zeigt.

Position Stadt Hofheim zur Hallensituation

Die detaillierte Darstellung der Position der Stadt kann unter folgendem Link abgerufen werden:
http://www.sitzungsdienst-hofheim.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=871&options=4
Zu dieser Darstellung ist anzumerken, dass Punkt 4 der Beschlussvorlage im Vorlaut verändert wurde von
“4. Sollte es zu dieser gemeinsamen Lösung nicht kommen, wird das dargestellte Basisprogramm realisiert.”
zu
“4. Nach der Sommerpause ist die StVV in einer Vorlage über das Ergebnis der Beratungen mit dem TV Wallau zwecks abschließender Entscheidung zu unterrichten.”

Zusammenfassung Position der Stadt

Es gibt nur zwei mögliche Variante:

  1. Basislösung ohne TV Wallau
  2. Basislösung plus Erweiterungen, die der TV Wallau zu tragen hat.

Beide Varianten werden auf dem Gelände der Taunusblickschule realisiert.

Was ist die Basislösung?

  • Bau einer 3-Feld-Sporthalle mit einer Zuschauertribüne und einer Kapazität für max. 600 Personen einschließlich der notwendigen Geräte- und Umkleideräume
  • Integration des Schulsports in die Halle (Voraussetzung für die Beteiligung des Kreises)
  • Neubau auf dem Gelände der Taunusblickschule
  • Abschluss eines Erbbaurechtsvertrages mit dem Main-Taunus-Kreis

Was bedeutet die Basislösung?

  • Neubau einer Halle auf dem Gelände der Taunusblickschule (die nötige Änderung des Bebauungsplans auf dem Gelände der Taunusblickschule wurde von der Stadt Hofheim bereits vorgenommen)
  • Kosten hierfür trägt die Stadt
  • Stadt ist Eigentümer und Bauherr
  • Es werden Nutzungsgebühren für die Nutzung der Halle anfallen
  • Abriss Ländcheshalle
  • Abriss Schulturnhalle

Was ist die Basislösung plus Erweiterung?

  • Die tatsächlichen Erweiterungen sind in den Gesprächen des TV Wallau mit der Stadt im Detail zu definieren (Gespräche laufen ab Januar 2013)
  • Als Erweiterung zählen auch folgende Dinge, die den derzeitigen Stand (Status Quo) erhalten würden
    • Sporthalle (+1 Feld / als Ersatz für die Schulturnhalle, die abgerissen wird)
    • Räumlichkeiten Gaststätte Ländcheshalle
    • Gymnastikraum Ländcheshalle
    • Räumlichkeiten Geschäftsstelle TV Wallau
  • Dringend benötigte zusätzliche Geräte-, und Abstellräume zählen ebenso zu Erweiterungen
  • Alle über die Basislösung hinausgehende Erweiterungen muss der TV Wallau tragen
  • Der TVW soll/muss Eigentümer und Bauherr werden um Zuschüsse zu erhalten
  • Der TVW müsste eventuell auch Nutzungsgebühren von anderen Vereinen / Nutzern erheben, um sich zu refinanzieren

Termine

  • Bereits im Januar 2013 treffen sich Vertreter des TV Wallau mit der Stadt Hofheim
  • Die Verhandlungen zwischen TVW und Stadt Hofheim müssen bis August 2013 abgeschlossen sein (Vorgabe der Stadt Hofheim)

Auswirkungen der Hallenentscheidungen auf andere Dinge

  • Das Fussballerheim ist davon nicht betroffen und kann stehen bleiben
  • Die Termin für die Erneuerung des Fußballplatzes kann frühestens nach Entscheidung über den genauen Hallenstandort terminiert werden, d.h. frühestens im September 2013
  • Die Erneuerung des Fußballplatzes könnte sich verzögern bis nach Abschluss der Arbeiten für die neue Halle

Anmerkungen

  • 3-Feld-Halle entspricht der Größe der heutigen Ländcheshalle (bezogen auf das Spielfeld)

Position der Interessengemeinschaft Wallauer für Wallau

  • Der Magistrat der Stadt Hofheim hat eine Basislösung definiert, welches laut Magistrat in Anlehnung an die Bedarfe des Stadtteils, unter Berücksichtigung der Vergleichbarkeit mit anderen Stadtteilen und der dortigen Beteiligung von Vereinen an Sportanlagen erarbeitet wurde. Diese Basislösung betrachtet der Magistrat als ausreichend für Wallau.
    Die IG Wallauer für Wallau sagt, dass diese Basislösung bei weitem nicht dem Bedarf von Wallau entspricht und dass diese Basislösung willkürlich definiert wurde.
  • Vielmehr sagen wir, dass das derzeitige Raumangebot, eine “Ländcheshalle” und eine “Schulturnhalle”, voll ausgelastet ist und sogar darüber hinaus noch Bedarf für weitere Räumlichkeiten besteht.
  • Wir fordern, dass mindestens die derzeitige Hallen- und Raumkapazität von der Stadt Hofheim erhalten wird.
  • Wir sehen die Stadt Hofheim hier finanziell zu aller erst in der Pflicht stehen und zwar über die Basislösung hinaus. Der Erhalt der jetzigen Kapazität muss das Minimum sein.
  • Investitionen für die Allgemeinheit müssen über Steuergelder bezahlt werden. Davon zahlt Wallau mehr als genug. Für Investitionen in Hofheim ist immer Geld da.
  • Wir legen uns nicht auf eine Lösung fest, d.h. anders als die Stadt könnten wir uns auch eine Renovierung oder andere alternative Lösungen vorstellen, wenn diese die Möglichkeit bilden die Kapazität zu erhalten.
  • Abgesehen davon, dass wir nicht einsehen warum der TV Wallau sich überhaupt finanziell beteiligen soll, glauben wir nicht, dass der TV Wallau die notwendigen Investitionen zum Erhalt der Hallen- und Raumkapazitäten stemmen könnte
  • Die Stadt Hofheim legt keine Zahlen vor, aber laut unserer Kalkulation müsste der TVW nach Abzug von Fördergeldern mindestens 1 Millionen Euro (eher aber 1,5 Millionen Euro oder mehr) finanzieren.
  • Laut unserer Kalkulation wird die Stadt Hofheim bei der Basislösung ohne eigenen Investitionen auskommen, da der Verkauf des Geländes der heutigen Ländcheshalle und die Beteiligung des Kreises an der neuen Halle die Investitionen für die Basislösung abdecken werden.
  • Wallau hat zwischen 2003 und 2012 mehr als 70 Millionen Euro Gewerbesteuer bezahlt (etwa 48% des Gesamtaufkommens von Hofheim), aber im gleichen Zeitraum nur Investitionen von 0,7 Millionen Euro erhalten. In diesem Zeitraum wurden in Hofheim in die 7 Stadtteile (Kernstadt, Marxheim, Langenhain, Lorsbach, Wildsachen, Diedenbergen, Wallau) insgesamt 27 Millionen Euro investiert. Es ist höchste Zeit Wallau etwas zurückzugeben.
  • Weitere Hinter- und Beweggründe warum wir uns engagieren und der Meinung sind, das die Stadt Hofheim in der Pflicht steht, findet ihr hier

An dieser Stelle auch nochmal der Hinweis auf die beiden Aktionen

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