IG WfW Korrektur zu „Wallauer proben den Aufstand“ – 21.12.2012

Der am 21.12.2012 im Höchster Kreisblatt erschienene Artikel „Wallauer proben den Aufstand“ enthielt aus unserer Sicht einige Fehler bzw. nicht korrekt dargestellte Sachverhalte. Diese versuchten wir am 23.12.2012 mit einer von der IG erstellten Entgegnung klarzustellen. Leider wurde unser Schreiben aber bisher vom Kreisblatt noch nicht veröffentlicht. Deshalb ist es uns wichtig, die Dinge zumindest über unsere eigene Seite klar zu stellen und für eine sachgemäße Richtigstellung zu sorgen.

Hier unser Schreiben:

Im Namen der IG „Wallauer für Wallau“ möchte ich folgende Anmerkungen zu diesem Artikel machen. Leider sind dort einige Fakten nicht richtig dargestellt worden.
Zunächst einige Korrekturen zu uns selbst. Die Interessengemeinschaft nennt sich IG Wallauer für Wallau (www.wallauer-fuer-wallau.de) und wurde erst am 22. November gegründet. Den Anstoss dazu gaben die auf der Mitgliederversammlung des TV Wallau präsentierten Pläne der Stadt Hofheim für die Ländcheshalle und die zu erwartende hohe finanzielle Beteiligung des TV Wallau um die heutige Hallenkapazität zu erhalten.

Bei der Stadtverordnetenversammlung wurde nicht über die Umsetzung eines Basisprogramm selbst abgestimmt. Zu dieser Abstimmung ist es nicht gekommen, weil der entsprechende Punkt 4 mit dem Antrag der FWG modifiziert wurde.

Die ursprüngliche Version der Beschlussvorlage lautete:

1. Von der Vorlage wird Kenntnis genommen.

2. Auf dem Gelände der Taunusblickschule wird die Ländcheshalle neu gebaut.

3. Der Magistrat wird beauftragt, die Planungen mit dem TV Wallau auf der Grundlage der Ergebnisse des Workshops und des Beschlusses der außerordentlichen Jahreshauptversammlung mit dem Ziel einer gemeinsamen Lösung durchzuführen.

4. Sollte es zu dieser gemeinsamen Lösung nicht kommen, wird das dargestellte Basisprogramm realisiert

Der 4. Punkt wurde vom Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschuss in seiner Sitzung vom 11.12.2012 durch Ergänzung einer zeitlichen Komponente geändert und verschärft.

4. Sollte es zu dieser gemeinsamen Lösung bis zur Sitzung nach der Sommerpause nicht kommen, wird das dargestellte Basisprogramm realisiert.

Der Antrag der FWG, der innerhalb der laufenden Stadtverordnetenversammlung vorgebracht wurde, modifizierte erneut Punkt 4 der Beschlussvorlage. Der genaue Wortlaut ist nun.

4. Nach der Sommerpause ist die StVV in einer Vorlage über das Ergebnis der Beratungen mit dem TV Wallau zwecks abschließender Entscheidung zu unterrichten.

So wurde der Punkt 4 auch beschlossen. Das heisst, dass es keine Entscheidung zur zwangsläufigen Umsetzung der Basislösung gibt. Wir betrachten das als Entgegenkommen der Stadt gegenüber Wallau. Allerdings ist nicht ausgeschlossen, dass die StVV trotzdem in der Sitzung nach der Sommerpause für die Basislösung stimmt.

Gegen diese Basislösung wenden wir uns ganz klar, da dies unter anderem konkret zur Folge hätte, dass von 600 Kindern und Jugendlichen, die derzeit Sport in Wallau treiben, 300 in Zukunft zu Hause bleiben müssten. Auch kulturell würde eine Basislösug Wallau um Jahrzehnte zurückwerfen, da es in Wallau kein Bürgerhaus gibt wie in vielen anderen Stadtteilen.

Richtig ist, dass wir uns dafür einsetzen mindestens die derzeitigen Hallenkapazitäten in Wallau zu erhalten und möglichst noch mehr zu schaffen, da das heutige Angebot schon nicht ausreicht. So mietet sich die Fussballjugend im Winter in einem Wallauer Fitnesscenter ein, damit die Kinder Hallenfussball spielen können um nur ein Beispiel zu nennen.

Die Standortfrage einer neuen Halle diskutieren wir bewusst nicht. Wir wollen Hallenkapazität erhalten oder erweitern und nicht durch voreilige Festlegung von Details die Lösungsoptionen reduzieren.

Unsere Sichtweise zum Thema Finanzierung und warum die Stadt Hofheim sich hier mehr beteiligen sollte wird auf unserer Webseite beschrieben (http://wallauer-fuer-wallau.de/archive/407).

Mario Kleber
IG Wallauer für Wallau
www.wallauer-fuer-wallau.de

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