IG WfW trifft Wallauer Vereinsvertreter

 
Am vergangenen Dienstag (18.12.2012) lud die neugegründete Interessen-gemeinschaft „Wallauer für Wallau“ Vereinsvertreter aller Wallauer Vereine zum Informationsgespräch und Gedankenaustausch in das Wallauer Fussballerheim. Vereinsvertreter von 16 Wallauer Vereinen folgten dem Aufruf. Hierbei ging es um das schon lange diskutierte Thema Ländcheshalle und Schulturnhalle. Ziel der IG ist es die Hallenkapzität in Wallau zu erhalten, damit das Sport und Kulturangebot aufrecht erhalten werden kann. Hierbei legt sie sich nicht auf spezifische Lösungen fest.
Die IG zeigte den Vertretern der Vereine auf, dass die von der Stadt Hofheim vorangetriebene Basislösung einer Dreifeldhalle eine einschneidende Reduzierung der Hallenkapazität bringen wird, die alle Vereine treffen würde. An einen erfolgreichen Ausgang der parallel laufenden Gespräche der Stadt mit dem TV Wallau, die zum Ziel haben diese Basislösung zu erweitern, glaubt bei der IG keiner. Da sämtliche Erweiterungen der TV Wallau zu tragen hätte, ist sich die IG sicher, dass die sich daraus ergebenden finanziellen  Belastungen für den TV Wallau einfach zu hoch sein werden.
Die IG hat sich gegründet mit dem Ziel die politische Entscheidung über die Ländcheshalle zu revidieren. Als die Vertreter der IG dann Zahlen aus dem Haushaltsplan 2012, sowie der dazugehörigen Haushaltsrede von Gisela Stang zeigten, stockte den Vereinsvertretern der Atem. An den Gesamtinvestitionen in den einzelnen Stadtteilen von rund 27 Mio EUR in den letzten 10 Jahren war der Stadtteil Wallau mt ganzen 700.000 EUR bedacht worden. Demgegenüber steht das Hofheimer Gewerbesteueraufkommen im gleichen Zeitraum von rund 160 Mio EUR, von welchen Wallau rund 48% (Zahl aus dem Jahr 2008) alleine aufbringt. Das ergibt eine Summe mehr als 70 Mio EUR. Damit liegen die Investition in Wallau bei weniger als 1% des Gewerbesteueraufkommens und das über einen Zeitraum von 10 Jahre. Da hörte dich die Forderung der IG, dass die Stadt Hofheim die Kosten eines Hallenbaus, der die Kapazitäten erhält allein tragen soll doch plötzlich sehr nachvollziehbar an.
Die Aussagen der Stadt, dass die Stadtkasse leer seien wollte dann auch keiner mehr gelten lassen, da ja offensichtlich für andere Baumassnahmen in Hofheim ausreichend Geld zur Verfügung steht. Die IG plant nun Protestmassnahmen in Hofheim und hofft, dass sie in dem Treffen möglichst viele Wallauer Vereine überzeugen konnte mitzumachen um sich zukünftig gemeinsam zu engagieren.

 

Zur vorgestellten Präsentation

 

 

 

 

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