3885 Euro pro Fledermaus

Bei Recherchen stießen wir auf interessante Beiträge, was alles möglich ist und wieviel Geld seitens der Stadt in die Hand genommen wird, wenn diese ein Projekt wirklich durchsetzen möchte. Hinweise sind gewünscht, eine Meinung sollte sich jeder selbst bilden.

In der HFBA Sondersitzung vom 11.10.2013 bekam der Magistrat die Hausaufgabe, ob man nicht eine Aufstellung anfertigen könne, die zeigt wieviel die Stadt bei anderen neugebauten Hallen finanziell beisteuerte, und dies absolut, relativ und vor allem pro Kopf jedes Vereinsmitgliedes.

Ungeachtet dessen, ob man die Sportstätten der Hofheimer Stadtteile miteinander Vergleichen kann, ist uns ein ganz andere Vergleich in den Sinn gekommen und die Aufstellung ist durchaus interssant.

Dabei geht es um das acht Hektar große Neubaugebiet Vorderheide II, das Lebensraum von rund 70 artengeschützten Bechsteinfledermäusen ist. Grundlage dafür sind die beiden nachfolgenden Zeitungsberichte:

http://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/hofheim/index.htm

http://www.wiesbadener-kurier.de/region/main-taunus/hofheim/13536796.htm

Demnach müssen, damit das Neubaugebiet Vorderheide II in Angriff genommen werden kann, Fledermäuse umgesiedelt werden. Für die geplante Umsiedlung von 70 Bechsteinfledermäusen müssen 272.000 € in die Hand genommen werden. Das bedeutet bei 70 Fledermäusen eine Investition von 3885 € pro Fledermaus.

Wie gesagt, wir möchten keine Äpfel mit Birnen Vergleichen, auch steht hier kein Kommentar der IG, aber der Hinweis nach Hofheim steht : nichts ist unmöglich …

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