Leserbriefe im Mai 2013

Auch im Mai erreichten uns wieder 2 Leserbriefe von Wallauer Mitbürgern, die ihren Unmut über die aktuelle Situation und den entsprechenden Artikeln der hiesigen Presse in Form von Briefen bzw. Kommentaren den Verlagen mitteilten.

Höchster KreisblattEinmal war der Auslöser wohl folgendes Zitat von Frau Bürgermeisterin Stang: „Der Bürgermeisterin gab das Richtfest aber auch Gelegenheit, mit dem Lob für den Hofheimer Turnverein indirekt eine kritische Spitze in Richtung Wallau zu schicken: „Wir haben hier einen Verein, der genau weiß, was er will und der weiß, wie das umzusetzen ist,“ stellte Stang fest. „

Im zweiten Fall war es wohl eher die allgemeine, nicht voranschreitende Sachlage, Auslöser des Schreibens. Doch nun zu den Briefen.

Leserbrief von Gabi Schuchardt zum am 25. Mai im Höchster Kreisblatt erschienen Artikel „Eine tolle Turnhalle“ (zum Artikel)

Erst ‚mal: herzlichen Glückwunsch, liebe Sportkameraden vom TV 1860 zum Richtfest und weiter gutes Gelingen bei der Hallensanierung!

Ja, wir Wallauer sind neidisch, wenn wir Berichte wie den vom 25.5. im HK lesen:
da wird die Bürgermeisterin von Herrn Blume mit folgenden Worten zitiert „Warum saniert ihr nicht die alte Halle und baut mit uns und dem Kreis eine neue Halle?“

Liebe Frau Bürgermeister, fragen Sie das doch mal die Wallauer! Auf so ein großzügiges Angebot könnte der TV Wallau sicher guten Gewissens eingehen….
Der Seitenhieb in Richtung Wallau, Zitat Frau Bürgermeister Stang „wir haben hier (mit dem TV 1860) einen Verein, der genau weiss was er will und wie das umzusetzen ist“ ist weder fair noch gerechtfertigt – und steht einer Bürgermeisterin für ALLE Hofheimer, wenn sie ihn denn so gemeint hat, auch nicht gut zu Gesicht…..

Aus Wallauer Sicht könnte man auch sagen „wir Wallauer hätten gerne eine Verwaltung, die weiß, was im Sinne einer großen Zahl ihrer Bürger nötig ist und das auch realistisch plant und umsetzt.“

Auf der gleichen Seite berichtet das HK über die Hofheimer Sparbemühungen und auch aus diesem Artikel lässt sich prima zitieren: „Bekannt ist: Wenn übergroße Sparsamkeit etwa an Gebäuden die Substanz schädigt, wird es später um so teurer“. Eine Binsenweisheit, die jeder Hausbesitzer kennt…. Jeder Euro, auf den die Stadt in den letzten Jahren zugunsten des Erhaltes des Hotelbetriebs im Hotel Rosenberg bewusst verzichtet hat, schmerzt angesichts leerer Kassen alle Hofheimer – und uns Wallauer angesichts der aktuellen Diskussion um die Ländcheshalle um ein Vielfaches. Allein mit diesem Geld, rechtzeitig in die Sanierung investiert, würde nicht nur die Wallauer Ländcheshalle inzwischen super dastehen….

Abschliessend bleibt mir nur zu wünschen, dass wir Frau Bürgermeister Stang auch bald in Wallau zum Richtfest einer Sporthalle begrüssen dürfen! Und: wir Wallauer feiern gerne, wir könnten wahrscheinlich auch ein Richtfest organisieren, wenn denn der lang ersehnte Kunstrasen in Wallau endlich verlegt wurde…

Gabi Schuchardt, Wallau

 

Auch Horst Schneider, Mitglied der Wallauer Fussballabteilung und des Verhandlungsteams des TVW, lies es sich nicht nehmen, seinen Unmut und Frust dem Höchster Kreisblatt mitzuteilen. Sein Schreiben ist bereit veröffentlich, siehe hier.

Heiße Luft und Phrasen

Nur heiße Luft sind die Phrasen der Verantwortlichen aus dem Hofheimer Rathaus:
Die Verhandlungen der Stadt Hofheim mit der Lenkungsgruppe des TV Wallau um den Neubau der Ländcheshalle sind unterbrochen, abgesagt von der Stadt Hofheim. Warum? Sind die nicht in der Lage, den Kreis einzubinden?

Es wird behauptet, der Kreis sei zu den Gesprächen eingeladen, das ist eine falsche Aussage, hier wird ein sehr unsauberes Spiel gespielt, auf Kosten der Wallauer.

Der TV Wallau hat bereits 2009 seine finanzielle Zusage zum Bau des Kunstrasenplatzes erteilt, was ist seitdem passiert, nichts! Der Sportplatz in Wallau ist mit weitem Abstand der älteste Sportplatz der Stadt Hofheim. Jetzt wird im Rathaus erzählt, es gibt eine Abhängigkeit mit dem geplanten Neubau der Ländcheshalle, was für ein Unsinn. Selbst Fachleute behaupten, dass dem Bau des Kunstrasenplatzes nichts im Wege steht, auch keine Baustellenzufahrt. Ein weiteres schlagkräftiges Argument für die schnelle Umsetzung ist die Generierung von zusätzlichen Fördergeldern des Landes Hessens in Höhe von 200 000 Euro, welche bei getrennten Baumaßnahmen möglicherweise doppelt, ansonsten wohl nur einmal ausgezahlt werden könnten.

Was kann gefolgert werden, es kommt nur heiße Luft aus dem Rathaus. Alle Stellungnahmen aus dem Rathaus sind eine Hinhaltetaktik, um Geld zu sparen auf Kosten der Wallauer, damit man in Hofheim wieder einmal investieren kann. Ich jedenfalls bin maßlos enttäuscht von der Politik aus dem Hofheimer Rathaus.

Horst Schneider, Wallau

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