Unterschriften erfolgreich übergeben 2.3.2013

fb2Auch die 2. Demo war wieder ein voller Erfolg: Über 500 Demonstranten schlängelten sich durch Wallau bis hin zur Ländcheshalle, wo die 3.212 gesammelten Unterschriften an den Empfänger der Petition, Frau Bürgermeisterin Stang übergeben wurden!

videotextWir waren ja anfangs etwas skeptisch, wie unsere, und damit Wallau’s erste richtige Demo, also ein Marsch von einem zu einem anderen Punkt, wohl verlaufen würde. Auch hatten wir die Befürchtung, das der Lauf eventuell ganz ruhig vonstatten geht und es vielleicht eher einer Art „Trauermarsch“ als einer hitzigen und emotionalen Demo gleichen wird.

Doch wir wurden Dank euch eines besseren belehrt –
          Die Demo war ein voller Erfolg!
Lautstark und grandios musikalisch begleitet von Wallauer Musikern aus den Reihen der Ländchesmusikanten und der Taunusmusikanten wurde der Demozug zu einem echten Spektakel. Die vielen Schilder und Plakate, die nimmermüden Gesänge unterstützt durch Trompeten, Rasseln und sonstiger Lärminstrumenten – All‘ das zeigt und bestätigt uns, das wir mit unseren Maßnahmen und Aktionen auf dem richtigen Weg sind. Wallau zeigt Einigkeit, steht als Einheit hinter dem Ziel, sich für den „Erhalt bzw. Ausbau der Raumkapazitäten für Sport UND Kultur in Wallau“ einzusetzen. Und das macht uns unheimlich stolz und wir sagen allen DANKE dafür!!!

Frau Gisela Stang

Auch bedanken möchten wir uns hier nochmals bei allen politischen Vertretern Wallaus und Hofheims für ihr Erscheinen, vor allem bei Frau Stang für ihre Bereitschaft, die Übergabe in der „Höhle des Löwen“ durchzuführen.

Wer möchte, kann sich hier nochmal unsere Demo-Rede ansehen. Darin gehen wir auch kurz darauf ein, wie es nun demnächst weiter geht… Das ist in erster Linie davon abhängig, wie es in den Gesprächen und Verhandlungen zwischen der Stadt und dem TV Wallau voran geht. Wir werden wie gewohnt aber alle Aktivitäten auf unserer Seite veröffentlichen.

Auch stellen wir natürlich auf der Seite Infomaterial wieder alle Presseartikel zur Verfügung, hier schon mal die ersten Artikel und der kurze Bericht im Nachrichtenblock der heutigen Hessenschau:

Neben unseren eigenen, hier veröffentlichten Bildern, die uns hoffentlich wieder zahlreich an info@wallauer-fuer-wallau.de zugemailt werden, gibt es auf Rudynet bereits schöne Aufnahmen zu bewundern.

2 comments

  1. Mad sagt:

    Nach den Ausführungen von Frau Stang bei der Demonstration und Unterschriftenübergabe am Samstag, den 02. März 2013 in Wallau konnte man den Eindruck gewinnen, dass es gar kein Finanzierungsproblem gäbe.

    Frau Stang erwähnte, dass die Stadt Hofheim die Investitionen für die Basislösung übernimmt und darüber hinaus noch mit einem Zuschuss von 2,5 Mio. Euro des Kreises, aufgrund der Integration der Schulturnhalle in die neue Halle zu rechnen sei. Addiert man hierzu den möglichen Verkaufserlös für die Fläche auf der sich aktuell die Ländcheshalle befindet, sollte doch eigentlich die Finanzierung gedeckt sein.

    Oder müssen die Aussagen dahingehend umgedeutet werden ,dass die Stadt Hofheim die notwendigen Investitionen für die Basislösung aus dem Verkauf des Grundstückes der ehemaligen Ländcheshalle finanziert und die Beteiligung des Kreises zumindest teilweise in der Überlassung/Nutzung eines Teils des Schulgrundstückes besteht.

    Sollte es zur Umsetzung der Basislösung auf dem Schulgelände kommen, dürfte auf jeden Fall ein umfangreiches Sport- und Kulturprogramm als Argument für die Käufer, der wohl auf dem Geländer der ehemaligen Ländcheshalle angedachten neuen Häuser, wegfallen.

    Jetzt darf man mal auf den Ausgang der weiteren Gespräche gespannt sein. Dass man sich bei dem Bedarf an Hallenkapaziäten einigt hallte ich noch für realistisch, bei der Frage der Finanzierung habe ich da, auch nach den Aussagen der politischen Vertreter in Wallau am 02. März 2013, jedoch meine Zweifel.

  2. fischerbub sagt:

    Liebe IG’ler
    Ich kann kaum glauben, dass ich als politisch (und auch sportlich) eher wenig engagierter Mensch meine Empörung zum Thema Ländcheshalle jetzt auch nicht mehr für mich behalten kann. Das gestrige Trauerspiel der Politik, macht mich aber inzwischen zum „Wutbürger“.
    Dabei wäre es so einfach gewesen:
    „Liebe Wallauer, die Stadt Hofheim plant gemeinsam mit dem TV Wallau eine bedarfsgerechte Lösung für die Ländcheshalle. Dabei werden die derzeitigen Wallauer Kapazitäten erhalten und optimiert. Die Finanzierung des Projekts wird wie bekannt über den Verkauf des derzeitigen Hallengrundstücks usw. sichergestellt. Des Weiteren werden Zuschüsse genutzt, die über den TV Wallau aus Fördermitteln generiert werden können. Der Rest der Finanzierung für eine bedarfsgerechte Lösung wird selbstverständlich durch die Stadt Hofheim sichergestellt…“
    So oder so ähnlich hätte die Aussage lauten müssen, und die Wallauer Bürger wären zunächst beruhigt nach Hause gegangen.
    Stattdessen werden wir Wallauer, gefragt, wie wir denn privat ein Haus bauen würden…? Liebe Frau Stang, mit Sicherheit nicht so! Wenn ein privater Hauseigentümer seit über 10 Jahren weiß, dass sein Haus baufällig ist, dann wird ihm jeder Fahrlässigkeit, wenn nicht sogar Vorsatz vorwerfen, wenn er nicht beginnt Rücklagen zu bilden oder zumindest einen Bausparvertrag abzuschließen….
    Aber anstatt Stolz derartige Rücklagen zu präsentieren, konnten wir in der Hessenschau nach der l Demo in Hofheim einen ach so verständnisvollen und mitleidigen Schatzmeister hören, der sinngemäß sagte: „ Wir würden ja soo gerne, aber es ist kein Geld da.“
    (Und bis 2016 ist scheinbar immer noch kein Geld eingeplant.)
    Ja, wer hat denn da seinen Job nicht gemacht? Und wer trägt denn die Verantwortung dafür???
    Frau Stang sagt, wir fangen jetzt an zu planen. Sie will uns weismachen, dass eine zukunftsfähige und bedarfsgerechte Lösung jetzt geplant werden kann, ohne einen Cent auf dem Bausparvertrag? Auf Pump, oder wie? Die Stadt Hofheim ist in der Verantwortung und muss jetzt die notwendigen Zusagen machen, damit eine gute Lösung, Nein!, eine perfekte Lösung geplant und realisiert wird! Denn Wallau ist an der Reihe und hat es verdient!
    Nicht für die Stadt Hofheim muss dies eine Nullnummer werden, sondern für den TV Wallau! Der TV Wallau und die anderen Vereine, das sind wir, die Wallauer Bürger! Das bin auch ich und ich lasse mir nicht von der Stadt Hofheim in den Geldbeutel greifen!
    Wenn der TV Wallau Zuschüsse generieren kann ist das schön und sollte genutzt werden. (Auch an diesen Zuschüssen sind wir beteiligt, als Bürger des Kreises, des Landes oder des Staates.) Alles was darüber hinausgeht, ist die verdammte moralische, politische und sonstige Pflicht und Verantwortung der Stadt Hofheim, die sich den Dukatenesel Wallau einverleibt hat, aber seit dem nur noch mit Schimmelfutter abspeist.
    Ich weiß nicht, welchen Vorteil die Eingemeindung für Wallau hatte, aber ich sehe im Moment viele Nachteile. Wahrscheinlich könnten wir uns ohne Hofheim einen goldene Halle, sozusagen einen Ländchestempel bauen. (Was muss Wallau eigentlich tun, um wieder eigenständig zu werden?)
    An Euch, die IG kann ich nur sagen: Danke schön! Danke für das Engagement und Danke , dass ihr die Wallauer wach gerüttelt habt. Ihr habt alles richtig gemacht!
    Auch die Entschuldigung bei Frau Stang, dass sie persönlich im Kreuzfeuer steht fand ich soweit in Ordnung. Es geht nicht darum, sie menschlich oder persönlich anzugreifen. Aber sie steht auch für ein Amt und wer, wenn nicht sie, muss dafür die Verantwortung tragen? Samthandschuhe halte ich nicht mehr für nötig.
    Macht weiter so! Und beim nächsten Mal vielleicht eine Espressomaschine als Geschenk fürs Hofheimer Rathaus, damit man dort endlich aufwacht. Das Wallauer „Ruhekissen“ können sie dort nutzen, wenn die Vierfeld-Halle mit Mehrzweckraum, Theatersaal, Bewirtschaftung und Gemeindehaus steht.
    Gure!
    Thomas Fischer

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